Glossar
Über 200 Begriffe rund ums Fußbilder verkaufen – Fotografie, Recht, Steuern, Plattformen, Marketing. Verständlich erklärt, kein Fachchinesisch.
266 Begriffe von A bis Z
A
(9 Begriffe)Abo-Modell
Monatlich zahlen, alles sehen – so funktioniert das Abo. Typisch sind 5-25€ im Monat. Klingt erstmal wenig, aber: Wenn 50 Leute abonnieren, sind das schon 250-1.250€ monatlich. Das Schöne daran? Du weißt ungefähr, was reinkommt. Anders als bei Einzelverkäufen, wo mal viel und mal gar nichts läuft. OnlyFans und Fansly funktionieren so. Der Haken: Du musst regelmäßig neuen Content liefern, sonst kündigen die Leute wieder. Viele Creator mischen Abo mit Einzelverkauf – Abo für Standard-Content, Extra-Geld für spezielle Sachen.
Adult Content
Inhalte ab 18. Fußbilder sind nicht automatisch Adult Content – kommt drauf an, wie du sie inszenierst. Neutrale Fußfotos? Kannst du überall posten, auch Instagram oder TikTok. Erotisch angehauchte Aufnahmen? Nur auf Plattformen wie OnlyFans. Die Unterscheidung ist wichtig für deine Strategie: Mit SFW-Content erreichst du mehr Leute, aber Adult-Plattformen haben die zahlungsbereiteren Käufer.
Affiliate Marketing
Du empfiehlst ein Produkt, jemand kauft über deinen Link, du kriegst Prozente. So simpel ist das. Als Creator kannst du Ringlichter, Nagellack oder Plattformen empfehlen. Die Provisionen schwanken zwischen 5% und 30%. Aber Vorsicht: Muss als Werbung gekennzeichnet werden, sonst gibt's Ärger. Funktioniert nur, wenn du schon eine gewisse Reichweite hast – mit 50 Followern lohnt sich das nicht.
Algorithmus
Die unsichtbare Hand, die entscheidet ob dein Post 10 oder 10.000 Leute erreicht. Jede Plattform tickt anders, aber grundsätzlich gilt: Viel Engagement = mehr Reichweite. Kommentare zählen mehr als Likes. Schnelle Interaktion nach dem Posten hilft. Regelmäßiges Posten auch. Der Algorithmus ist kein Feind – er will Nutzer auf der Plattform halten. Wenn dein Content das schafft, pusht er dich.
Alleinstellungsmerkmal
Was macht dich anders als die anderen 1000 Fußbilder-Accounts? Irgendwas muss es sein, sonst bist du austauschbar. Vielleicht hast du einen besonderen Stil, ungewöhnliche Fußformen, machst immer Outdoor-Bilder oder antwortest super schnell. Finde es raus und mach es zum Thema in deiner Bio.
Anatomie
Zehen, Ballen, Spann, Ferse, Sohle – das sind die Hauptbereiche, die Käufer interessieren. Jeder hat seine Fans. Manche mögen Zehen, andere stehen auf Sohlen. Probier verschiedene Perspektiven aus und schau, was bei dir am besten aussieht. Je nach Beleuchtung und Winkel wirkt derselbe Fuß komplett anders.
Anonymität
Echten Namen geheim halten, Gesicht nicht zeigen, GPS-Daten aus Bildern entfernen – so bleibst du anonym. Geht auch mit Gewerbe: Du meldest zwar mit echtem Namen an, aber öffentlich trittst du unter Pseudonym auf. Plattformen sehen deine Daten, teilen sie aber nicht. Wichtig: EXIF-Daten aus jedem Bild löschen, bevor du es hochlädst. Ein vergessenes Bild mit GPS kann alles ruinieren.
Auszahlung
Wenn du genug verdient hast (meist 20-100€ Minimum), kannst du dir das Geld auf dein Konto überweisen lassen. Dauert 1-7 Werktage je nach Plattform. Manche nehmen nochmal Gebühren, andere nicht. Leg dir am besten ein separates Konto an – macht die Buchhaltung einfacher und das Finanzamt glücklicher.
Authentizität
Sei du selbst, nicht irgendeine Kunstfigur. Käufer merken das. Du musst nicht alles von dir erzählen, aber sei ehrlich bei Preisen und Lieferzeiten. Versprich nichts, was du nicht halten kannst. Die Leute, die dich mögen wie du bist, werden zu Stammkunden. Die anderen wären eh nie glücklich geworden.
B
(15 Begriffe)Ballen
Das ist der fleischige Teil direkt unter den Zehen. Überraschend beliebt bei Käufern. Je nachdem ob du stehst oder den Fuß streckst, sieht der Bereich komplett anders aus – gestreckt wirkt er definierter. Von der Seite fotografiert kommt die Wölbung am besten raus.
Bannergrafik
Das große Bild oben auf deinem Profil. Erste Eindruck, super wichtig. Meistens 1500x500 Pixel, aber check die Vorgaben deiner Plattform. Weniger Text ist mehr – auf dem Handy kann man kleine Schrift eh nicht lesen. Mit Canva kannst du kostenlos was Ordentliches basteln.
Belichtung
Zu hell, zu dunkel oder genau richtig? Darum geht's bei Belichtung. Smartphones regeln das meistens automatisch. Bei richtigen Kameras spielen drei Sachen zusammen: Blende, Verschlusszeit, ISO. Klingt kompliziert, aber Tageslicht am Fenster ist fast immer perfekt – ohne dass du irgendwas einstellen musst.
Bewertungen
Sterne und Rezensionen von Käufern. Gold wert für neue Kunden – wenn jemand sieht, dass andere zufrieden waren, kauft er eher. Nach jedem Kauf freundlich fragen schadet nicht. Aber bitte keine Fake-Bewertungen, das fliegt auf und gibt Ärger.
Bio
Der kurze Text auf deinem Profil. Oft nur 150-300 Zeichen, also jedes Wort zählt. Was bietest du an? Was macht dich besonders? Was sollen Leute tun (DM schreiben, Link klicken)? Keine Romane, keine 50 Emojis. Klar und auf den Punkt.
Bildbearbeitung
Helligkeit anpassen, Farben korrigieren, vielleicht einen Fleck wegmachen – das ist Bildbearbeitung. Lightroom, Photoshop oder kostenlos Snapseed. Weniger ist mehr: Übertriebene Filter sehen billig aus. Mach dir ein paar Voreinstellungen, dann sehen alle deine Bilder einheitlich aus.
Bildformat
Quadratisch für Instagram-Feed, 9:16 für Stories und TikTok, 16:9 für Twitter. Fotografier am besten im größten Format und schneid dann passend zu. So hast du von einem Shooting Material für alle Plattformen.
Bildqualität
Scharf, gut belichtet, schöne Farben – das macht Qualität aus. Gutes Licht ist wichtiger als eine teure Kamera, wirklich. Ein 30€-Ringlicht bringt mehr als ein 500€-Objektiv, wenn du am falschen Ort fotografierst. Smartphone bei Tageslicht reicht für den Anfang locker.
Bildrechte
Du machst ein Foto, du besitzt die Rechte. So einfach. Käufer kaufen nur die Erlaubnis, das Bild anzugucken – nicht das Recht, es weiterzuverkaufen oder zu posten. Klau jemand deine Bilder, kannst du DMCA-Takedowns einreichen.
Blende
Die Öffnung im Objektiv. Kleine Zahl (f/1.8) = viel Licht, unscharfer Hintergrund. Große Zahl (f/16) = wenig Licht, alles scharf. Für Fußbilder ist f/2.8 bis f/4 gut – schöner weicher Hintergrund, Fuß knackscharf. Smartphone-Portraitmodus macht was Ähnliches digital.
Blocking
Jemand nervt? Block. Jemand zahlt nicht? Block. Jemand wird creepy? Block. Du schuldest niemandem eine Erklärung. Mach vorher einen Screenshot für den Fall, dass du's melden willst. Deine mentale Gesundheit geht vor.
Bokeh
Das cremige Verschwimmen im Hintergrund. Sieht professionell aus und lenkt den Blick auf deinen Fuß. Kriegst du mit großer Blende (kleine f-Zahl) und Abstand zum Hintergrund. Smartphone-Portraitmodus simuliert das digital – klappt meistens okay.
Branding
Dein Look, dein Stil, dein Name – alles was dich wiedererkennbar macht. Such dir 2-3 Farben aus, bleib bei einem Stil, nutze überall denselben Namen. Wenn jemand deinen Content sieht, sollte er sofort wissen: Das bist du.
Bundles
5 Bilder zum Preis von 4, sowas in der Art. Käufer lieben Pakete, und du verdienst mehr pro Verkauf. Perfekt um ältere Bilder nochmal rauszuhauen, die einzeln nicht mehr laufen.
Burst-Modus
Auslöser gedrückt halten, Kamera schießt viele Bilder hintereinander. Perfekt bei Selbstauslöser, wenn du in Position bist aber nicht weißt, welcher Moment der beste ist. Danach das beste Bild raussuchen und den Rest löschen.
C
(15 Begriffe)Call-to-Action (CTA)
'DM für Preisliste' oder 'Link in Bio' – das ist ein CTA. Du sagst den Leuten, was sie tun sollen. Ohne CTA schauen sie, finden es nett, und verschwinden wieder. Mit CTA schreiben sie dir. Einfach, konkret, in jede Bio und unter jeden Post.
Catfishing
Fremde Bilder als eigene ausgeben = Betrug. Wird von Plattformen sofort bestraft, und rechtlich ist es auch nicht cool. Nutz nur eigene, aktuelle Bilder. Langfristig baut ehrliches Arbeiten sowieso mehr Vertrauen auf.
Chargebacks
Käufer behauptet bei PayPal, er hat nichts bekommen, und will sein Geld zurück. Du verlierst das Geld plus Strafgebühr. Passiert leider. Deshalb: Plattformen mit Schutz nutzen, PayPal nur bei vertrauenswürdigen Stammkunden, bei verdächtig großen Erstkäufen vorsichtig sein.
Clip
Kurzes Video, 10 Sekunden bis ein paar Minuten. Zehenspiel, Nagellack auftragen, Füße eincremen – das sind die Klassiker. Videos bringen 2-5x so viel wie Fotos. Achte auf guten Ton und halt das Ding stabil (Stativ hilft).
Close-up
Ganz nah ran – Zehen, Nägel, Schmuck in Detail. Sieht professionell aus, aber jeder Makel wird auch sichtbar. Also Licht muss stimmen und die Pflege auch. Für 10-20€ gibt's Makro-Linsen fürs Smartphone, die sind überraschend gut.
Community
Deine Fans, deine Stammkunden, deine Leute. Kleine aber aktive Community > riesige tote Followerzahl. Die Leute, die dich kennen und mögen, kaufen immer wieder. Das ist nachhaltiger als ständig neue Kunden jagen. Bau Beziehungen auf, nicht nur Transaktionen.
Content
Alles was du machst: Fotos, Videos, Stories. Das ist dein Produkt. Lieber 3 gute Bilder pro Woche als jeden Tag Durchschnitt. Plan voraus, mach an einem Tag viel auf einmal (Batching), dann hast du Ruhe.
Content Creator
Du machst Sachen, Leute zahlen dafür. So einfach ist der Job. Kein Boss, keine Gatekeeper – aber auch keine Sicherheit. Rechne mit 6-12 Monaten bis es richtig läuft. Wer es als echtes Business behandelt, hat bessere Chancen.
Content-Kalender
Plan, was du wann posten willst. Google Sheets reicht. Spalten für Datum, Plattform, was genau. Klingt nach Overkill, aber 'Was poste ich heute?'-Panik um 23 Uhr ist schlimmer. Eine Woche vorausplanen spart Nerven.
Content-Piracy
Jemand klaut deine Bilder und verkauft sie weiter oder postet sie kostenlos. Nervt, kannst aber nicht komplett verhindern. Wasserzeichen helfen, DMCA-Takedowns auch. Ehrlich: Wer stiehlt, hätte wahrscheinlich eh nie bezahlt. Fokus auf die, die fair sind.
Conversion
Aus Profilbesucher wird Käufer – das ist Conversion. 100 Besucher, 3 kaufen = 3% Rate. Das zu verbessern bringt oft mehr als mehr Besucher zu kriegen. Gute Bio, klare Preise, Vertrauen aufbauen.
Copyright
Du machst ein Bild, dir gehört das Bild. Automatisch, ohne Anmeldung. Käufer kaufen nur die Erlaubnis es anzugucken. Will jemand es für Werbung nutzen oder weiterverkaufen, kostet das extra – oder ist verboten, wenn du es nicht erlaubst.
Creator Economy
Der ganze Markt rund um unabhängige Content-Macher – über 100 Milliarden Dollar groß. OnlyFans, Patreon, TikTok, alles gehört dazu. Fußbilder sind eine etablierte Nische. Wer es ernst nimmt, kann davon leben.
Cross-Promotion
Ihr empfehlt euch gegenseitig. Kostet nix, bringt beiden neue Follower. Funktioniert am besten mit Creatorn die ähnlich viele Follower haben und ähnliche Zielgruppen ansprechen, aber nicht exakt dasselbe machen.
Custom Content
Der Käufer sagt genau was er will – roter Nagellack, bestimmte Pose, seinen Namen im Video – und du machst es. Dafür kannst du 2-5x soviel verlangen wie für Standard-Sachen. Viele Creator verdienen damit den Großteil. Vorher genau absprechen was gewünscht wird und Anzahlung nehmen.
D
(12 Begriffe)Dateiformat
JPEG für Fotos, PNG wenn du Transparenz brauchst (Wasserzeichen), RAW nur wenn du richtig pro bist. Für Verkauf: JPEG mit 85-95% Qualität exportieren. iPhone-Nutzer: HEIC geht nicht überall, also in JPEG umwandeln beim Exportieren.
Dateigröße
1-5 MB pro Bild ist gut für Verkauf – qualitativ, aber lädt trotzdem schnell. Für Teaser auf Social Media reichen kleinere Dateien. Nach nem Jahr hast du hunderte GB an Bildern, also regelmäßig aufräumen.
Datenschutz
Deine Daten und die deiner Kunden schützen. Eigene E-Mail nur für Creator-Sachen, EXIF-Daten aus Bildern raus, Chat-Inhalte nicht teilen. Bei EU-Kunden gilt die DSGVO – heißt: Du musst sagen können, welche Daten du speicherst, wenn jemand fragt.
Demografie
Wer sind deine Käufer? Meist Männer zwischen 25-55. Die Plattform-Analytics zeigen dir das genauer. Interessant für: Wann posten (Zeitzonen), welche Sprache, welche Preise realistisch sind.
Digital Content
Fotos und Videos die du digital verkaufst. Keine Versandkosten, sofort lieferbar, weltweit verkaufbar. Nachteil: Leichter zu klauen als physische Sachen. Dein Vorteil gegenüber austauschbaren Bildern: Du als Person, deine Community, dein Stil.
Direktnachrichten (DMs)
Privatnachrichten, wo die Geschäfte laufen. Anfragen beantworten, Customs besprechen, Preislisten schicken. Versuch innerhalb von 24h zu antworten. Hab ein paar Textbausteine parat für die Standardfragen, das spart Zeit. Und bei Nervensägen: Block, keine Diskussion.
Diskretion
Niemals Kundennamen oder Chats teilen. Punkt. Viele Käufer wollen anonym bleiben und vertrauen darauf. Ein Leak und dein Ruf ist im Eimer. Schreib ruhig in deine Bio: 'Diskretion garantiert' – das beruhigt Neukunden.
DMCA
US-Gesetz gegen Bilderklau, gilt praktisch überall. Findest du deine Bilder irgendwo illegal, schickst du ne DMCA-Anfrage an den Hoster – binnen 24-72h ist das Zeug weg. Google Bildersuche hilft beim Aufspüren.
Download
Wie Käufer ihre Bilder kriegen – automatisch über die Plattform, per Cloud-Link oder E-Mail. Check ob deine Links funktionieren. Benenn die Dateien vernünftig mit deinem Namen, nicht 'IMG_2847.jpg'.
Drip Content
Nicht alles auf einmal raushauen sondern über Zeit verteilen. Hält Abonnenten bei der Stange – sie warten auf den nächsten Post. 2-4 Posts pro Woche ist ein guter Rhythmus. OnlyFans hat ne Scheduling-Funktion dafür.
DSGVO
EU-Datenschutzgesetz. Bei eigener Website brauchst du ne Datenschutzerklärung. Kunden können fragen, welche Daten du hast, und verlangen dass du sie löschst. Auf Plattformen übernimmt die Plattform das meiste. Trotzdem Kundendaten nicht missbrauchen.
Duplikate
Verkauf nicht dasselbe Bild als 'exklusiv' an mehrere Leute – das ist Abzocke und die merken das. Leichte Variationen in einem Set sind okay. Führ ne Liste was du wo verkauft hast, dann passieren keine Versehen.
E
(8 Begriffe)E-Commerce
Online verkaufen – auch deine Fußbilder zählen dazu. Plattformen nehmen dir den technischen Kram ab (Zahlung, Lieferung). Direkt verkaufen bringt mehr Marge, ist aber mehr Arbeit.
Einkommensteuer
Steuer auf deinen Gewinn. Unter ca. 11.600€ Jahresgewinn zahlst du keine, aber Gewerbe musst du trotzdem anmelden. Alles was du fürs Business kaufst (Ringlicht, Nagellack, Software) kannst du absetzen. Ab 5.000€ Jahresgewinn lohnt sich n Steuerberater – dessen Kosten sind auch absetzbar.
Einnahmen
Was Käufer dir zahlen – aber aufpassen: Davon geht noch Plattform-Provision ab, dann Kosten, dann Steuern. Führ ne Tabelle mit Datum und Betrag, das brauchst du eh für die Steuer und siehst, was am besten läuft.
Engagement
Likes, Kommentare, Shares – alles was Leute mit deinem Content machen. Mehr Engagement = Algorithmus zeigt dich mehr Leuten. 1.000 Follower die aktiv sind schlagen 10.000 tote Accounts. Stell Fragen in deinen Posts, antworte auf Kommentare.
Engagement Rate
(Likes + Kommentare + Shares) / Follower × 100 = deine Engagement Rate. Unter 1% ist schlecht, 3-6% ist richtig gut. Wichtiger als die reine Followerzahl, weil sie zeigt ob die Leute wirklich interessiert sind.
Exklusiv-Content
Nur für einen Käufer gemacht, verkaufst du an niemand anderen. Dafür kannst du 3-10x mehr verlangen. Aber halt dein Versprechen – wenn du 'exklusiv' sagst und es dann doch woanders auftaucht, war's das mit dem Vertrauen.
EXIF-Daten
Unsichtbare Infos in jedem Foto: Datum, Kamera, und oft GPS-Standort. Letzteres ist das Problem – damit kann jemand rausfinden wo du wohnst. Vor jedem Upload rauslöschen! ExifCleaner ist kostenlos. Ein vergessenes Bild kann deine Anonymität zerstören.
Externes Licht
Ringlicht, Softbox, LED-Panel – alles was du selbst anmachst statt dich auf Fensterlicht zu verlassen. Schon ein 30€-Ringlicht kann Smartphone-Bilder auf ein neues Level bringen. Macht dich unabhängig von Tageszeit und Wetter.
F
(18 Begriffe)Fansly
Wie OnlyFans, nur mit 15% statt 20% Provision. Kleinere Nutzerbasis, dafür mehr Tools. Viele nutzen beides parallel. Ausweis-Verifizierung, Auszahlung ab 100$.
FAQ
Häufig gestellte Fragen – schreib dir die häufigsten Antworten auf und kopier sie einfach rein wenn jemand fragt. Spart Zeit und filtert Leute raus die eh nicht kaufen wollen.
Feed
Wo dein Content bei Followern auftaucht wenn sie scrollen. Du hast Sekundenbruchteile um sie zu stoppen. Erstes Bild muss knallen, sonst scrollen sie weiter.
FeetFinder
Größte Fußbilder-Plattform, hauptsächlich englischsprachig. 20% Provision, große Zielgruppe, aber auch viel Konkurrenz. Gut als Ergänzung für internationale Käufer. Ausweis nötig.
Ferse
Hinterer Teil vom Fuß. Gut für Silhouetten und Profile. Hornhaut ist normal, aber regelmäßig pflegen sieht besser aus. Mit High Heels kommt die Ferse besonders gut raus.
Fetisch
Fußfetisch ist einer der häufigsten Fetische – 5-10% der Bevölkerung. Normaler Markt, normale Leute, die halt auf Füße stehen. Professionell behandeln, klare Grenzen setzen. Kein Grund sich komisch zu fühlen – du bedienst echte Nachfrage.
Filter
Fertige Bildeffekte zum Draufklicken. Dezent einsetzen – übertrieben sieht nach Instagram 2015 aus. Mach dir lieber eigene Presets für einen konsistenten Look. VSCO, Lightroom, Snapseed haben gute Filter.
Finanzamt
Da musst du hin nach der Gewerbeanmeldung. Die schicken dir einen Fragebogen. Unter 22.000€ Umsatz kannst du Kleinunternehmer bleiben – dann keine Umsatzsteuer. Belege aufheben, Steuererklärung machen. Steuerberater ist billiger als Fehler.
Flatrate
Anderes Wort für Abo – ein Preis, alles drin. Planbare Einnahmen für dich. Aber du musst regelmäßig neuen Content liefern damit es sich lohnt. Premium-Sachen kannst du trotzdem extra verkaufen.
Follower
Leute die dir folgen. Sind noch keine Käufer – die musst du erst konvertieren. 1.000 aktive Follower sind mehr wert als 50.000 tote. Keine Follower kaufen – zerstört deine Engagement Rate und kann Shadowbans geben.
Foto-Set
5-15 Bilder zum gleichen Thema als Paket. Verschiedene Winkel, Nahaufnahmen, alles passt zusammen. Günstiger als Einzelbilder, aber du verdienst mehr pro Verkauf. Standard im Fußbilder-Business.
Freiberufler
Das bist du leider nicht – Fußbilder-Verkauf ist Gewerbe, nicht Freiberuf. Heißt: Gewerbeanmeldung nötig, eventuell Gewerbesteuer ab 24.500€ Gewinn, IHK-Mitgliedschaft. Im Zweifel Steuerberater fragen.
Frequenz
Wie oft du postest. Social Media: 3-5x pro Woche. Abo-Plattformen: 2-4x. Wichtiger als viel ist regelmäßig. Lieber alle 2 Tage zuverlässig als mal 10 Posts und dann 3 Wochen nix.
Funnel
Der Weg vom ersten Kontakt zum Kauf. Oben viele Leute, unten wenige Käufer – wie ein Trichter. Jemand sieht dich, folgt dir, guckt Preise, kauft. Schau wo die meisten abspringen und verbessere das.
Fußform
Ägyptisch (großer Zeh am längsten), Griechisch (zweiter Zeh länger), Römisch (erste drei gleich) – das sind die Haupttypen. Manche Käufer suchen gezielt nach bestimmten Formen. Erwähn deine in der Bio wenn sie besonders ist. Jede Form hat Fans.
Fußfetisch
5-10% der Bevölkerung steht auf Füße, meist Männer. Großer, stabiler Markt. Die Käufer sind normale Leute mit einer Vorliebe. Professionell und respektvoll behandeln – kein Grund für Vorbehalte deinerseits.
Fußpflege
Pediküre, Hornhaut weg, Nägel in Form, eincremen. Für Creator ist das Business-Investment. Gepflegte Füße = höhere Preise. Professionelle Pediküre (20-50€) zahlt sich aus. Verschiedene Nagellack-Farben für Abwechslung.
Fußsohle
Unterseite vom Fuß – bei vielen Käufern der beliebteste Teil. Weich und gepflegt, nach dem Baden verschrumpelt, oder absichtlich 'dirty' – alles hat seine Fans. Regelmäßig eincremen, von unten oder hochgehalten fotografieren.
G
(12 Begriffe)Galerie
Eine organisierte Sammlung von Bildern – entweder auf deinem Profil zur Präsentation oder als verkaufbares Set. Profil-Galerie-Tipps: Zeige deine besten Arbeiten prominent, organisiere nach Themen oder Kategorien, aktualisiere regelmäßig, um Wiederkehr-Besucher zu belohnen. Verkaufbare Galerien: Thematisch zusammengestellte Sets, die als Paket gekauft werden können. Eine gut kuratierte Galerie ist wie ein Schaufenster – sie zeigt sofort, was Käufer erwarten können, und beeinflusst die Kaufentscheidung maßgeblich. Qualität vor Quantität: Lieber 20 starke Bilder als 100 mittelmäßige. Entferne regelmäßig schwächere Aufnahmen.
Gebühren
Die Kosten, die Plattformen und Zahlungsdienstleister von deinen Einnahmen abziehen. Typische Gebührenarten: Provision auf Verkäufe (10-20% je nach Plattform), Auszahlungsgebühren (0-5€ pro Transaktion), Währungsumrechnung (1-3% bei internationalen Zahlungen), monatliche Kontogebühren (bei manchen Plattformen). Gebühren-Vergleich lohnt sich: 5% Unterschied bei 1.000€ Umsatz = 50€ mehr oder weniger in deiner Tasche. Kalkuliere Gebühren in deine Preise ein: Wenn du 10€ verdienen willst und die Plattform 20% nimmt, muss der Verkaufspreis 12,50€ sein. Dokumentiere alle Gebühren – sie sind als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar.
Gegenlicht
Eine Lichtsituation, bei der die Lichtquelle hinter dem Motiv platziert ist – technisch anspruchsvoll, aber kreativ sehr wirkungsvoll. Effekte: Silhouetten (Motiv dunkel, Hintergrund hell), Lichtkränze um Konturen (Rim Light), warmes Glühen bei Sonnenuntergängen. Für Fußbilder interessant: Silhouetten wahren Anonymität und sind künstlerisch ansprechend, Sonnenlicht durch Fenster erzeugt stimmungsvolle Aufnahmen. Technische Tipps: Belichtung manuell anpassen oder auf den dunklen Bereich fokussieren, leichte Überbelichtung für leuchtende Wirkung. Gegenlicht-Aufnahmen heben sich von Standard-Frontlicht-Fotos ab.
Geotag
Standortmarkierung, die automatisch in Fotos oder Social-Media-Posts eingebettet werden kann – ein ernstes Anonymitätsrisiko. Wie Geotags entstehen: GPS-Daten im Smartphone beim Fotografieren, manuelle Standort-Tags beim Posten. Risiken: Deine Wohnadresse oder häufige Aufenthaltsorte können identifiziert werden. Schutzmaßnahmen: Standortdienste für die Kamera-App deaktivieren, EXIF-Daten vor Upload entfernen, niemals Standorte manuell taggen, Story-Locations vermeiden. Selbst ungenaue Geotags (Stadt statt Straße) können in Kombination mit anderen Infos zur Identifizierung führen. Sei paranoid – deine Anonymität ist wertvoll.
Geschäftskonto
Ein separates Bankkonto speziell für deine Creator-Tätigkeit – keine Pflicht, aber sehr empfohlen. Vorteile: Klare Trennung privat/geschäftlich, einfachere Buchhaltung, professionellerer Eindruck bei größeren Transaktionen, bessere Übersicht über Einnahmen. Optionen: Kostenloses Geschäftskonto (N26, Revolut Business, Holvi), klassische Bank mit Geschäftskonto (meist gebührenpflichtig). Tipp: Auch wenn du kein offizielles Geschäftskonto hast, nutze zumindest ein separates privates Konto nur für Creator-Einnahmen. Das Finanzamt kann private und geschäftliche Finanzen so besser nachvollziehen – und du auch.
Gewinn
Was am Ende übrigbleibt: Einnahmen minus alle Kosten und Ausgaben. Der Gewinn ist die Grundlage für deine Steuerlast – nicht die Brutto-Einnahmen. Gewinn-Berechnung: Einnahmen (1.000€) - Plattformgebühren (200€) - Equipment (100€) - sonstige Kosten (50€) = Gewinn (650€). Abzugsfähige Kosten: Equipment, Software, Requisiten, anteilige Miete für Arbeitsbereich, Telefon/Internet anteilig, Weiterbildung, Steuerberater. Je mehr berechtigte Kosten du absetzt, desto geringer dein steuerpflichtiger Gewinn. Dokumentiere ALLE Ausgaben mit Belegen – auch kleine Beträge summieren sich. Erst auf den Gewinn zahlst du Einkommensteuer.
Gewerbe
Eine selbstständige, auf Dauer angelegte Tätigkeit mit Gewinnabsicht – in Deutschland anmeldepflichtig. Für Creator: Sobald du regelmäßig und mit Gewinnabsicht Fußbilder verkaufst, betreibst du ein Gewerbe. Ausnahmen: Gelegentliche Verkäufe ohne Wiederholungsabsicht könnten als privater Verkauf durchgehen – die Grenze ist aber fließend. Anmeldeprozess: Gewerbeamt deiner Stadt, Formular ausfüllen, ca. 20-60€ Gebühr. Danach: Finanzamt meldet sich automatisch, Handwerkskammer (nicht relevant für Creator), IHK-Mitgliedschaft (meist unter 50€/Jahr). Melde lieber zu früh als zu spät – nachträgliche Anmeldung ist komplizierter.
Gewerbeanmeldung
Die offizielle Registrierung deiner Creator-Tätigkeit beim Gewerbeamt deiner Stadt oder Gemeinde – der erste formale Schritt in die Selbstständigkeit. Benötigte Unterlagen: Personalausweis, ausgefülltes Anmeldeformular. Kosten: Ca. 20-60€ je nach Gemeinde. Tätigkeitsbeschreibung: 'Verkauf digitaler Inhalte' oder 'Online-Content-Erstellung'. Keine Details wie 'Fußbilder' nötig. Nach der Anmeldung: Das Finanzamt schickt dir automatisch den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Ab sofort bist du offiziell Gewerbetreibender mit allen Rechten und Pflichten (Steuererklärung, Buchführung). Die Anmeldung ist meist in 15 Minuten erledigt – online oder vor Ort.
GIF
Graphics Interchange Format – ein animiertes Bildformat, das kurze, sich wiederholende Bewegungssequenzen zeigt. Für Fußbilder-Creator interessant: Zehenspiel-Loops, wippende Füße, kurze Teaser-Animationen für Social Media. Vorteile: Funktioniert ohne Video-Player, autoplays in vielen Kontexten, nostalgischer Charme. Nachteile: Große Dateien bei guter Qualität, begrenzte Farbpalette. Erstellung: Apps wie ImgPlay, Giphy, oder Export aus Video-Editoren. GIFs eignen sich hervorragend als Teaser auf Social Media – sie ziehen Aufmerksamkeit auf sich, ohne ein vollständiges Video zu 'verschenken'. Für Verkauf sind echte Videos besser.
Goldener Schnitt
Eine klassische Kompositionsregel aus der Kunst, die ein Verhältnis von ca. 1:1,618 beschreibt – mathematisch als besonders harmonisch empfunden. In der Fotografie: Platziere das Hauptmotiv nicht in der Mitte, sondern an einem der 'goldenen Punkte' (etwa ein Drittel vom Rand). Praktische Anwendung: Die meisten Kameras und Smartphones haben ein Gitter im Display, das die Drittelregel zeigt (vereinfachte Version des goldenen Schnitts). Für Fußbilder: Platziere den interessantesten Teil (z.B. Zehen, Schmuck) auf einer der Gitterlinien statt zentral. Das erzeugt visuell ansprechendere, professionellere Bilder. Regeln kennen, dann bewusst brechen.
GPS-Daten
Standortinformationen, die automatisch in Fotos eingebettet werden können, wenn GPS bei der Aufnahme aktiviert ist – ein kritisches Sicherheitsrisiko für Creator. GPS-Daten können: Deine Wohnadresse verraten, Arbeitsorte identifizieren, Bewegungsmuster offenlegen. Sofort-Maßnahmen: In den Kamera-Einstellungen 'Standort speichern' deaktivieren, EXIF-Daten aus allen Bildern entfernen vor dem Upload (Tools: ExifCleaner, ImageOptim). Überprüfung: Mit Bildmetadaten-Viewern checken, ob Standortdaten enthalten sind. Ein einziger Fehler kann jahrelange Anonymität zerstören. Entwickle eine Routine: Jedes Bild durch einen EXIF-Cleaner schicken, bevor es dein Gerät verlässt.
Gratis-Content
Kostenlose Inhalte, die du strategisch einsetzt, um potenzielle Käufer anzulocken und einen Eindruck deiner Qualität zu vermitteln. Gratis-Content-Strategien: Teaser auf Social Media (beschnittene Vorschauen), kostenlose Probe-Sets für neue Follower, Free Trials auf Abo-Plattformen. Balance finden: Genug zeigen, um Interesse zu wecken, aber nicht so viel, dass kein Kaufanreiz bleibt. Faustregel: Gratis-Content zeigt, WAS du bietest, Premium-Content zeigt es in voller Qualität und Menge. Vermeide: Deine besten Bilder kostenlos zu verschenken. Nutze ältere oder leicht niedrigere Qualität für Teaser. Gratis-Content ist Marketing – kalkuliere ihn als Investition in zukünftige Verkäufe.
H
(6 Begriffe)Haftungsausschluss
Ein rechtlicher Hinweis, der deine Verantwortung in bestimmten Situationen begrenzt – wichtig bei Ratgebern, Tipps oder Empfehlungen. Für Creator relevant bei: Steuer- oder Rechtsratgebern ('Dies ersetzt keine Beratung'), Produktempfehlungen ('Ergebnisse können variieren'), Affiliate-Links ('Werbekennzeichnung'). Auch 'Disclaimer' genannt. Ein Haftungsausschluss schützt dich nicht vor allem, aber er setzt klare Erwartungen und zeigt, dass du verantwortungsvoll handelst. Bei eigenen Websites oder AGB sollte ein Anwalt drüberschauen.
Hashtag
Schlagwörter mit vorangestelltem #-Symbol zur Kategorisierung und Auffindbarkeit von Inhalten auf Social Media. Hashtag-Strategie: Nutze eine Mischung aus populären (#feet), nischenspezifischen (#footmodel) und weniger umkämpften Tags. Anzahl: 5-15 Hashtags sind typisch, mehr kann als Spam wirken. Relevanz ist wichtiger als Masse – irrelevante Hashtags schaden der Reichweite. Recherche: Schau, welche Hashtags erfolgreiche Accounts in deiner Nische nutzen. Erstelle eine Hashtag-Liste und rotiere sie regelmäßig, um Shadowbans zu vermeiden. Hashtags in Story-Stickern erhöhen die Reichweite zusätzlich.
HDR
High Dynamic Range – eine Technik, die mehr Details in hellen und dunklen Bildbereichen gleichzeitig erfasst als Standardfotos. Smartphones bieten oft einen automatischen HDR-Modus. Vorteile: Bessere Darstellung von Kontrasten (z.B. Fenster im Hintergrund + dunkler Raum), mehr Detailzeichnung in Schatten und Lichtern. Nachteile: Kann unnatürlich wirken wenn übertrieben, längere Verarbeitungszeit. Für Fußbilder: HDR kann bei schwierigen Lichtsituationen helfen, aber oft ist gutes natürliches Licht die bessere Lösung. Experimentiere mit aktiviertem und deaktiviertem HDR, um zu sehen, was besser aussieht.
High Heels
Schuhe mit hohen Absätzen – eines der beliebtesten Accessoires in der Fußfotografie mit einer eigenen Fanbase. Content-Ideen: An- und Ausziehen der Schuhe, Close-ups von Fersen in Heels, Dangling (spielerisches Baumeln des Schuhs), verschiedene Heel-Höhen und -Stile. Beliebte Varianten: Stilettos, Pumps, Plateaus, Sandaletten mit Riemchen. High Heels verlängern optisch die Beine und betonen die Fußform – ein klassischer 'glamouröser' Look. Viele Käufer haben spezifische Präferenzen (Farbe, Höhe, Material) – frag nach für Custom Content. Secondhand-Heels sind oft günstig und bieten Abwechslung.
Highlights
Auf Instagram und ähnlichen Plattformen: Gespeicherte Stories, die dauerhaft auf dem Profil sichtbar bleiben – eine Art erweitertes Portfolio. Highlight-Kategorien für Creator: 'Über mich' (Vorstellung), 'Preisliste', 'FAQ', 'Reviews', 'Previews verschiedener Sets'. Gestaltung: Einheitliche Cover-Bilder für professionellen Look, klare Benennungen. Highlights ermöglichen es, wichtige Infos permanent zugänglich zu machen, ohne den Feed zu überladen. Sie sind oft das Erste, was neue Profilbesucher nach der Bio anschauen – nutze sie strategisch, um Interesse in Käufe zu konvertieren.
Hochformat
Vertikales Bildformat (höher als breit) – das Standard-Format für Smartphone-Content und Stories. Ideal für: TikTok, Instagram Reels und Stories, Pinterest, Ganzkörper-/Beinaufnahmen. Seitenverhältnisse: 9:16 (Stories), 4:5 (Instagram-Feed optimiert). Hochformat füllt den Smartphone-Bildschirm vollständig aus, was für mobile Nutzer wichtiger ist als je zuvor. Tipp: Fotografiere im größten Format und schneide für verschiedene Plattformen zu. Hochformat eignet sich besonders für stehende Posen mit Beinen und Füßen gemeinsam im Bild.
I
(6 Begriffe)Identität
Im Creator-Kontext: Die Balance zwischen deinem echten Ich und deiner Online-Persona. Online kannst du vollständig anonym mit Künstlernamen agieren – viele Creator zeigen nie ihr Gesicht. Aber: Für Plattform-Verifizierung brauchst du echte Ausweisdokumente (werden nicht öffentlich geteilt). Für Gewerbeanmeldung und Steuern brauchst du echte Daten. Für Auszahlungen brauchst du ein echtes Bankkonto. Die Kunst ist, öffentlich anonym zu bleiben, während du intern alle legalen Anforderungen erfüllst. Deine Online-Identität kann sich vom echten Namen völlig unterscheiden – das ist legal und üblich.
Impressum
Die gesetzlich vorgeschriebene Anbieterkennung für 'geschäftsmäßige Online-Dienste' in Deutschland – ein komplexes Thema für Creator. Pflicht besteht bei: Eigener Website, Blog, YouTube-Kanal, Online-Shop. Auf Social Media: Umstritten, aber bei geschäftlicher Nutzung empfohlen. Inhalt: Name, Anschrift, Kontakt. Problem für Anonymität: Das Impressum ist öffentlich. Lösungen: c/o-Adresse bei einem Impressumsdienst (ab ca. 5€/Monat), oder Akzeptanz, dass die offizielle Adresse öffentlich ist. Auf reinen Verkaufsplattformen (OnlyFans, FeetFinder) ist meist kein eigenes Impressum nötig – die Plattform übernimmt diese Pflicht.
Influencer
Eine Person mit Reichweite auf Social Media, die durch ihre Empfehlungen Meinungen und Kaufentscheidungen beeinflusst. Im Vergleich zu 'Creator': Influencer fokussieren auf Reichweite und Werbepartnerschaften, Creator oft auf direkte Monetarisierung eigener Inhalte. Die Grenzen verschwimmen – viele sind beides. Als Fußbilder-Creator bist du primär Creator (verkaufst eigene Inhalte), aber Influencer-Techniken (Reichweite aufbauen, Community pflegen) sind trotzdem relevant für deinen Erfolg. Micro-Influencer (1K-50K Follower) können in Nischen sehr erfolgreich sein.
Inszenierung
Die bewusste Gestaltung einer Foto- oder Video-Szene – von der Pose über das Setting bis zur Beleuchtung. Elemente der Inszenierung: Hintergrund (aufgeräumt, thematisch passend), Requisiten (Kissen, Stoffe, Pflanzen), Beleuchtung (Stimmung erzeugen), Styling (Nagellack, Schmuck, Accessoires), Pose (Körperhaltung, Fußstellung). Gute Inszenierung hebt dich von schnellen Schnappschüssen ab und rechtfertigt höhere Preise. Entwickle verschiedene 'Sets' oder Themen, die du regelmäßig nutzen kannst – das spart Setup-Zeit und schafft Wiedererkennung.
IP-Adresse
Die technische 'Adresse' deines Geräts im Internet – kann theoretisch zur Identifizierung und grob zur Standortbestimmung genutzt werden. Risiken für Creator: Websitebetreiber sehen IP-Adressen, DMs können technisch IP-Adressen leaken (bei manchen Plattformen). Schutzmaßnahmen: VPN verschleiert deine IP-Adresse, Tor-Browser für maximale Anonymität (langsamer). In der Praxis: IP-Tracking ist für die meisten Käufer zu technisch und kompliziert. Trotzdem ist ein VPN eine sinnvolle Investition (ca. 3-10€/Monat), besonders wenn du von zu Hause aus arbeitest. Gute VPN-Anbieter: NordVPN, ExpressVPN, Mullvad.
ISO
Die Lichtempfindlichkeit des Kamerasensors – einer der drei Belichtungsparameter neben Blende und Verschlusszeit. Niedrige ISO (100-400): Hohe Bildqualität, braucht mehr Licht. Hohe ISO (800-6400+): Funktioniert bei wenig Licht, aber mehr Bildrauschen (körnig). Praktische Anwendung: Bei gutem Licht (draußen, Fenster) niedrige ISO nutzen. Bei schlechtem Licht: Lieber externes Licht hinzufügen statt ISO hochdrehen. Smartphones regeln ISO meist automatisch. Bei DSLRs: ISO manuell steuern für beste Kontrolle. Faustregel: So niedrig wie möglich, so hoch wie nötig.
J
(2 Begriffe)JPEG
Joint Photographic Experts Group – das meistgenutzte Bildformat im Internet, ideal für Fotos. Vorteile: Kleine Dateigröße durch Kompression, universell kompatibel, gut für Web und Verkauf. Nachteile: Verlustbehaftete Kompression (jedes erneute Speichern reduziert Qualität), keine Transparenz. Empfohlene Qualitätsstufe beim Export: 85-95% – guter Kompromiss zwischen Dateigröße und Qualität. Für Originalarchive RAW oder PNG in höchster Qualität speichern, für Verkauf und Upload JPEG nutzen. Tipp: Nicht zu oft bearbeiten und neu speichern – lieber vom Original erneut exportieren.
Jugendschutz
Gesetze und Maßnahmen zum Schutz Minderjähriger vor ungeeigneten Inhalten – für Creator zwingend zu beachten. Grundregeln: Du musst selbst 18+ sein für Adult-Content-Plattformen. Deine Inhalte dürfen nur an verifizierte Erwachsene verkauft werden. Niemals Minderjährige als Käufer akzeptieren. Plattformen setzen Jugendschutz durch Altersverifizierung um – daher die Ausweispflicht bei der Anmeldung. Auch SFW-Fußbilder können auf Plattformen mit Jugendschutz-Beschränkungen fallen. Verstöße gegen Jugendschutz sind strafrechtlich relevant – nimm das Thema ernst.
K
(15 Begriffe)Kamerawinkel
Die Perspektive, aus der du fotografierst – entscheidend für Wirkung und Abwechslung. Wichtige Winkel für Fußbilder: Vogelperspektive (von oben herab – zeigt Zehen prominent), Froschperspektive (von unten – betont Sohlen, dramatisch), Augenhöhe (neutral, natürlich), Seitlich (Profil des Fußes, Bögen). Variiere Kamerawinkel für interessantere Sets. Ein Fuß sieht aus verschiedenen Winkeln völlig unterschiedlich aus – experimentiere, um deine besten Perspektiven zu finden. Tipp: Bei Selbstaufnahmen Stativ mit verstellbarem Winkel nutzen.
Käufer
Die Menschen, die deine Inhalte kaufen – deine Einnahmequelle und der Grund für dein Business. Käufer-Typen: Gelegenheitskäufer (einmalige Impulskäufe), Stammkunden (regelmäßige Käufe, höchster Wert), Sammler (wollen alles haben), Custom-Käufer (bezahlen für personalisierte Inhalte). Verstehe deine Käufer: Was mögen sie, warum kaufen sie, wie oft? Die 80/20-Regel gilt oft: 20% deiner Käufer generieren 80% deiner Einnahmen. Behandle Stammkunden besonders gut – sie sind dein wichtigstes Asset. Professioneller, respektvoller Umgang baut Vertrauen auf.
Keywords
Suchbegriffe, die potenzielle Käufer eingeben, um Content wie deinen zu finden – grundlegend für Auffindbarkeit. Keyword-Strategie: Recherchiere, welche Begriffe deine Zielgruppe nutzt (feet, toes, soles, pedicure etc.), integriere sie in Bio, Beschreibungen und Hashtags, nutze Variationen und Synonyme. Long-tail Keywords (spezifischer: 'red nail polish feet close up') haben weniger Konkurrenz als generische ('feet'). Keyword-Stuffing (übermäßige Wiederholung) vermeiden – das wirkt spammig und kann Rankings schaden.
Kleinanzeigen
Plattformen für Privatverkäufe (eBay Kleinanzeigen, Vinted etc.) – manchmal von Creatorn für Werbung genutzt, aber VORSICHT. Risiken: Viele Kleinanzeigen-Plattformen verbieten Adult Content oder digitale Güter. Account-Sperrung möglich. Eher unseriöses Image. Direkte Zahlungen ohne Plattformschutz = Betrugsrisiko für beide Seiten. Bessere Alternativen: Spezialisierte Plattformen (FeetFinder, fussfotos.com), Social Media mit Link zu seriöser Verkaufsplattform. Falls du Kleinanzeigen trotzdem nutzt: Dezente Formulierungen, keine expliziten Bilder in Anzeigen.
Kleinunternehmer
Ein steuerlicher Status in Deutschland für Selbstständige mit weniger als 22.000€ Jahresumsatz – vereinfacht die Buchhaltung erheblich. Vorteile: Keine Umsatzsteuer auf Rechnungen (19% weniger Papierkram), vereinfachte Buchführung. Nachteile: Kein Vorsteuerabzug (kannst Umsatzsteuer auf Einkäufe nicht zurückholen), bei Wachstum über die Grenze komplizierter Wechsel. Für Creator ideal: Die meisten starten im Kleinunternehmer-Status. Antrag im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung beim Finanzamt. Überschreitest du die Grenze, wirst du automatisch regelbesteuert. Beachte: Die 22.000€ beziehen sich auf Umsatz (Einnahmen), nicht Gewinn.
Kolorierung
Die Farbgebung und Farbstimmung eines Bildes – ein mächtiges Werkzeug zur Stimmungsgestaltung. Warme Töne (Orange, Gelb, Rot-Stich): Wirken einladend, gemütlich, sinnlich. Kühle Töne (Blau, Grün-Stich): Wirken elegant, modern, distanziert. Entsättigt: Künstlerisch, vintage, melancholisch. Gesättigt: Lebendig, energetisch, auffällig. Entwickle eine konsistente Kolorierung als Teil deines Brandings – Käufer erkennen deinen Stil sofort. Die Farbkorrektur erfolgt in der Bildbearbeitung (Lightroom, Snapseed) und kann subtil oder dramatisch sein.
Kommentar
Öffentliches Feedback unter deinen Beiträgen – wichtig für Algorithmus und Community-Aufbau. Kommentare signalisieren Engagement und erhöhen deine Reichweite. Best Practices: Antworte auf jeden Kommentar (auch mit einem Emoji reicht), stelle Fragen in deinen Posts um Kommentare zu fördern, sei freundlich auch bei Kritik. Negative Kommentare: Sachliche Kritik = professionell antworten oder ignorieren. Beleidigung/Trolling = löschen und blocken. Spam = melden. Viele Kommentare zeigen potenziellen Käufern: Hier ist eine aktive Community.
Kompression
Die Reduzierung der Dateigröße von Bildern durch Entfernen von Daten – ein Balance-Akt zwischen Qualität und Praktikabilität. Verlustbehaftet (JPEG): Entfernt Bilddaten dauerhaft, nicht rückgängig zu machen, kleinere Dateien. Verlustfrei (PNG): Komprimiert ohne Qualitätsverlust, größere Dateien. Für Verkauf: Moderate Kompression (80-95% Qualität bei JPEG) – Käufer erwarten gute Qualität. Für Teaser/Social Media: Stärkere Kompression OK, da Plattformen ohnehin nachkomprimieren. Originale immer in höchster Qualität aufbewahren.
Konsistenz
Das wichtigste Erfolgsgeheimnis für Creator: Regelmäßigkeit in Qualität, Stil und Posting-Frequenz. Konsistenz baut: Vertrauen (Follower wissen, was sie erwarten können), Algorithmus-Gunst (regelmäßige Posts werden bevorzugt), Gewohnheit bei Followern (sie erwarten deine Inhalte), deine Fähigkeiten (Übung macht den Meister). Lieber 3 Posts pro Woche über Monate als 10 Posts und dann Pause. Definiere deinen realistischen Rhythmus und halte ihn ein. Batch-Produktion hilft: An einem Tag mehrere Inhalte erstellen, über die Woche verteilt posten.
Kontrast
Der Unterschied zwischen den hellsten und dunkelsten Bereichen eines Bildes – beeinflusst die visuelle Wirkung stark. Hoher Kontrast: Dramatisch, intensiv, modern. Niedriger Kontrast: Weich, verträumt, vintage. Kontrast in der Bearbeitung anpassen: Die meisten Apps haben einen Kontrast-Regler. Vorsicht: Zu viel Kontrast verliert Details in Schatten und Lichtern. Für Fußbilder: Moderater Kontrast zeigt Hauttextur und Details gut, ohne zu dramatisch zu wirken. Experimentiere mit der Kombination aus Kontrast und Sättigung für deinen idealen Look.
Konversion
Synonym für Conversion – der Übergang eines Interessenten zum zahlenden Kunden. Die Konversionsrate misst deinen Erfolg: Wie viele deiner Profilbesucher werden Käufer? Eine Rate von 1-5% ist typisch für Creator. Konversion steigern: Klare Call-to-Actions, Vertrauenssignale (Verifizierung, Reviews), ansprechendes Portfolio, angemessene Preise, einfacher Kaufprozess. Analysiere deinen Funnel: Wo steigen die meisten Interessenten aus? Dort optimieren.
Kooperation
Die Zusammenarbeit mit anderen Creatorn, Marken oder Dienstleistern für gegenseitigen Vorteil. Kooperationsformen: Cross-Promotion (gegenseitige Erwähnungen), gemeinsame Content-Erstellung, Affiliate-Partnerschaften, bezahlte Promotions. Vorteile: Zugang zu neuen Zielgruppen, geteilte Arbeit, Abwechslung im Content, Netzwerk-Aufbau. Bei Kooperationen achten auf: Ähnliche Zielgruppe, vergleichbare Qualität, klare Absprachen, faire Gegenseitigkeit. Starte mit kleinen Kooperationen (Story-Shares) bevor du größere Projekte angehst.
Kosten
Alle Ausgaben für dein Creator-Business – wichtig für Gewinnberechnung und Steuererklärung. Typische Kosten: Equipment (Kamera, Ringlicht, Stativ), Software (Lightroom, Canva Pro), Requisiten (Nagellack, Accessoires, Schuhe), Plattformgebühren und Provisionen, Internet/Telefon (anteilig), Steuerberater. Alle Kosten dokumentieren mit Belegen! Sie reduzieren deinen steuerpflichtigen Gewinn. Auch kleine Ausgaben (5€ Nagellack) summieren sich. Ein separates Geschäftskonto macht die Dokumentation einfacher.
Kundenbindung
Maßnahmen, um Käufer langfristig zu halten und zu Stammkunden zu machen – oft wichtiger als Neukundengewinnung. Ein Stammkunde kostet weniger 'Akquise' und kauft regelmäßiger. Kundenbindungs-Strategien: Persönliche Kommunikation (bedanke dich für Käufe), exklusive Rabatte für Wiederkäufer, früher Zugang zu neuem Content, Treue-Bundles, gelegentliche Gratis-Extras. Die Qualität deiner Interaktion zählt: Ein freundlicher, zuverlässiger Creator mit durchschnittlichem Content kann erfolgreicher sein als ein talentierter Creator mit schlechtem Kundenservice.
Künstlername
Das Pseudonym, unter dem du als Creator auftrittst – deine öffentliche Identität. Gute Künstlernamen sind: Einprägsam (leicht zu merken und zu schreiben), einzigartig (nicht schon vergeben), suchbar (einzigartig genug, um bei Google gefunden zu werden), passend zu deinem Branding (elegant? verspielt? geheimnisvoll?). Vermeide: Zu komplizierte Schreibweisen, allgemeine Begriffe, Namen die mit bekannten Personen verwechselt werden können. Prüfe vor der Wahl: Ist der Name auf allen relevanten Plattformen verfügbar? Dein Künstlername ist deine Marke – wähle weise, eine spätere Änderung ist möglich aber aufwendig.
L
(7 Begriffe)Langzeitbelichtung
Eine Fototechnik mit langer Belichtungszeit (mehrere Sekunden bis Minuten) für kreative Effekte wie Lichtspuren oder weiche Bewegungsunschärfe. Für Fußbilder weniger relevant, aber interessant für künstlerische Aufnahmen: Fuß mit bewegtem Hintergrund, Lichtmalerei um Konturen. Essentiell: Stativ für Schärfe, da jede Bewegung Unschärfe erzeugt. Kreatives Potenzial für Creator, die sich abheben wollen. Smartphones bieten oft 'Nachtmodus' mit ähnlichem Effekt.
Licht
Der absolut wichtigste Faktor für Fotoqualität – wichtiger als Kamera oder Bearbeitung. Gutes Licht macht aus Smartphone-Fotos Profi-Bilder, schlechtes Licht ruiniert jede teure Kamera. Lichtarten: Natürliches Licht (Fenster, draußen) – weich, schmeichelhaft, kostenlos. Kunstlicht (Ringlichter, Softboxen) – kontrollierbar, unabhängig von Tageszeit. Ideales Licht für Fußbilder: Weiches, indirektes Licht ohne harte Schatten. Fenster bei bedecktem Himmel oder mit weißem Vorhang ist perfekt. Mittagssonne und Deckenlampen vermeiden – zu harte Schatten.
Lightroom
Die beliebteste professionelle Software zur Bildbearbeitung, entwickelt von Adobe. Verfügbar als Desktop-App (Abo ca. 12€/Monat inkl. Photoshop) und kostenlose Mobile-App (mit eingeschränkten Funktionen). Stärken: Intuitive Oberfläche, mächtige Farbkorrektur, Presets für konsistenten Look, RAW-Bearbeitung. Für Creator ideal: Erstelle eigene Presets, wende sie auf alle Bilder an, exportiere optimiert für verschiedene Plattformen. Alternativen: Snapseed (kostenlos, mobil), Capture One (Profi), VSCO (einfacher).
Like
Die einfachste Form der Interaktion auf Social Media – ein Klick zeigt Zustimmung oder Gefallen. Likes sind wichtig als: Engagement-Signal für den Algorithmus (mehr Likes = mehr Reichweite), Social Proof für neue Besucher, Feedback für dich (welcher Content funktioniert). Aber: Likes allein bringen kein Geld – Kommentare und DMs sind wertvoller für Conversions. Trotzdem hilfreich: Viele Likes schaffen Vertrauen und zeigen Aktivität auf deinem Profil.
Live-Session
Echtzeit-Interaktion mit deinem Publikum per Video-Stream – auf Plattformen wie OnlyFans, Instagram Live oder TikTok. Vorteile: Direkte Verbindung zur Community, Trinkgelder während der Session, erhöhte Sichtbarkeit durch Plattform-Benachrichtigungen. Herausforderungen: Erfordert Improvisation und Selbstbewusstsein, technische Anforderungen (stabile Internetverbindung, gutes Licht). Für Fußbilder-Creator: Live-Pediküre, Q&A-Sessions, exklusive Previews. Nicht für jeden geeignet – teste mit kleinem Publikum, ob es dir liegt.
Logo
Ein grafisches Symbol, das deine Marke visuell repräsentiert – Teil deines professionellen Brandings. Einsatzbereiche: Wasserzeichen auf Bildern, Profilbild-Element, Bannergrafiken. Ein einfaches, einprägsames Logo reicht – keine komplexe Grafik nötig. Erstellung: Canva (kostenlos, einfach), Fiverr (günstige Designer ab 5€), oder selbst gestalten mit Initialen und Schriftart. Tipp: Wähle Farben, die zu deinem Branding passen, und stelle sicher, dass das Logo auch klein erkennbar bleibt.
Lurker
Stille Follower, die deine Inhalte konsumieren ohne jemals zu liken, kommentieren oder zu kaufen – oft der Großteil deiner Follower. Lurker sind nicht schlecht: Manche beobachten monatelang bevor sie kaufen. Andere werden nie kaufen, aber erhöhen deine Follower-Zahl. Du kannst Lurker nicht 'aktivieren', aber guter Content und klare Call-to-Actions erhöhen die Chance, dass sie irgendwann interagieren. Fokussiere dich auf deine aktive Community, aber vergiss nicht: Lurker sehen alles, was du postest.
M
(10 Begriffe)Makro
Extrem-Nahaufnahmen, die winzige Details sichtbar machen – in der Fußfotografie: Nagelstrukturen, Hautporen, Schmuckdetails. Makro-Objektive für Kameras kosten 100-500€, aber günstige Clip-On-Linsen für Smartphones (10-30€) liefern bereits beeindruckende Ergebnisse. Herausforderungen: Sehr geringe Schärfentiefe (nur wenige Millimeter sind scharf), Verwacklungsempfindlichkeit, perfekte Hautpflege nötig (jeder Makel wird sichtbar). Makros eignen sich als Ergänzung zu Standard-Aufnahmen für vielfältigere Sets.
Marketing
Alle Maßnahmen, um deine Inhalte bekannt zu machen und Käufer zu gewinnen – essentiell für Creator-Erfolg. Marketing-Kanäle: Social Media (kostenlos, zeitintensiv), Cross-Promotion mit anderen Creatorn (kostenlos, Win-Win), Hashtags und SEO (kostenlos), bezahlte Werbung (eher selten im Adult-Bereich). Marketing-Mix: Kombiniere mehrere Kanäle. Poste regelmäßig Teaser, interagiere mit potenziellen Kunden, baue Beziehungen auf. Ohne Marketing kein Traffic, ohne Traffic keine Verkäufe – plane täglich Zeit dafür ein.
Marktplatz
Eine Plattform, die Käufer und Verkäufer zusammenbringt – wie ein digitaler Basar speziell für Creator-Content. Marktplätze für Fußbilder: FeetFinder (international), fussfotos.com (DACH-Region), Feeterie, Instafeet. Vorteile gegenüber Social Media allein: Kaufbereite Zielgruppe, integrierte Zahlungsabwicklung, Schutz für beide Seiten, SEO-Vorteile durch Plattform-Marketing. Nachteile: Provision (10-20%), Konkurrenz, weniger Kontrolle über Regeln. Die meisten erfolgreichen Creator nutzen Marktplätze UND Social Media zusammen.
Maßband
Ein Requisit für Aufnahmen, die Fußgröße dokumentieren – überraschend gefragt bei manchen Käufern. Content-Ideen: Fußlänge messen, Fußbreite dokumentieren, Schuhgrößen-Vergleich. Praktisch für Custom-Anfragen ('Wie groß sind deine Füße genau?'). Ein Maßband kostet nichts und ermöglicht eine spezifische Nische. Tipp: Erwähne deine Fußgröße in der Bio – manche Käufer suchen gezielt nach bestimmten Größen.
Melden
Die Funktion auf Plattformen, um Verstöße gegen Regeln oder Belästigung an die Moderation zu berichten. Nutze die Melde-Funktion bei: Drohungen oder Erpressungsversuchen, Urheberrechtsverletzungen (jemand nutzt deine Bilder), Spam oder Betrug, Belästigung oder Stalking. Dokumentiere vorher mit Screenshots! Melden ist kein 'Petzen' – es schützt dich und die Community. Die meisten Plattformen behandeln Meldungen ernst und reagieren innerhalb von 24-48 Stunden.
Metadaten
Unsichtbare Informationen, die automatisch in digitale Dateien eingebettet werden – ein unterschätztes Anonymitätsrisiko. Bei Bildern enthalten Metadaten: EXIF-Daten (Kamera, Datum, GPS), IPTC-Daten (Copyright-Infos), XMP-Daten (Bearbeitungshistorie). Kritisch: GPS-Koordinaten können deinen Standort auf wenige Meter genau verraten! Metadaten entfernen: ExifCleaner (kostenlos), ImageOptim (Mac), Windows-Bordmittel. Mache es zur Routine: JEDES Bild vor Upload durch einen Cleaner schicken.
Micro-Influencer
Creator mit 1.000-100.000 Followern – eine 'Sweetspot'-Kategorie mit Vorteilen gegenüber größeren Accounts. Micro-Influencer haben oft: Höhere Engagement-Raten (engere Community-Bindung), authentischere Beziehungen zu Followern, bessere Conversion-Rates (Follower vertrauen mehr), niedrigere Erwartungen (realistischere Preise). Als Fußbilder-Creator bist du wahrscheinlich Micro-Influencer – und das ist gut! Fokussiere auf Community-Qualität statt Follower-Quantität.
Mindestlohn
Der gesetzliche Mindestverdienst pro Stunde für Angestellte (2024: ca. 12,40€/h in Deutschland) – als Selbstständiger nicht direkt anwendbar, aber eine nützliche Orientierung. Berechnung: Wenn du 3 Stunden für ein Set brauchst und es für 15€ verkaufst, verdienst du 5€/h – unter Mindestlohn. Ziel sollte sein, deutlich über Mindestlohn zu verdienen, um Steuern, Sozialabgaben und Risiko einzukalkulieren. Tracke deinen Zeitaufwand und optimiere unrentable Aktivitäten.
Moderation
Die Überwachung und Durchsetzung von Regeln auf Plattformen durch das Plattform-Team. Moderation schützt dich: Entfernung illegaler Inhalte, Sperrung von Belästigern, Betrugsbekämpfung. Moderation betrifft dich: Dein Content muss den Regeln entsprechen, Verstöße führen zu Verwarnungen oder Sperrung. Lies die Community Guidelines jeder Plattform! Was auf einer Plattform OK ist, kann auf einer anderen verboten sein. Bei Problemen mit Moderation: Höflich nachfragen, Entscheidungen sind oft revidierbar.
Monetarisierung
Die Umwandlung von Content und Reichweite in Geld – das Kernziel deines Creator-Business. Monetarisierungs-Modelle: Abo-Modell (wiederkehrende Einnahmen), Pay-per-View (Einzelverkäufe), Custom Content (personalisiert, höhere Preise), Trinkgelder/Tips (freiwillige Extras), Affiliate Marketing (Provisionen). Die meisten Creator kombinieren mehrere Modelle. Erfolgsfaktoren: Qualitativ hochwertiger Content, konsistente Präsenz, engagierte Community, faire Preise, professioneller Service. Monetarisierung braucht Zeit – erwarte keine sofortigen Erfolge.
N
(6 Begriffe)Nagellack
Ein vielseitiges Styling-Element, das deinen Content abwechslungsreich hält und viele Käufer anspricht. Beliebte Farben: Klassisches Rot und Burgunder, French Nails (elegant, zeitlos), Saison-Farben (Pastell im Frühling, Dunkel im Winter), Neon und Glitzer (auffällig). Content-Strategie: Dokumentiere das Lackieren als Video-Content, fotografiere verschiedene Farben für mehr Auswahl, frag Käufer nach Wunscharben für Customs. Pflege: Regelmäßig erneuern (abgesplitterter Lack wirkt unprofessionell), Nagelhärter als Basis, UV-Lampen-Lack hält länger. Eine Nagellack-Sammlung ist ein günstiges Investment mit hohem Content-Potenzial.
Netto
Der Betrag, der nach Abzug aller Gebühren, Provisionen und Steuern übrigbleibt – das, was tatsächlich auf deinem Konto landet. Netto-Berechnung Beispiel: Verkaufspreis 20€ → minus 20% Plattform-Provision (4€) = 16€ Netto von der Plattform → minus ca. 25% Einkommensteuer auf Gewinn → dein tatsächlicher Verdienst. Kalkuliere immer vom Netto aus: Was willst du wirklich verdienen? Dann rechne rückwärts zum nötigen Brutto-Verkaufspreis. Nur Netto-Beträge in deiner Finanzplanung verwenden – Brutto-Zahlen täuschen.
Nische
Ein spezialisierter Teilbereich eines Marktes mit spezifischer Zielgruppe – und Fußbilder sind bereits eine Nische! Aber innerhalb dieser Nische gibt es Sub-Nischen: Bestimmte Fußformen (Griechisch, besonders klein/groß), Accessoire-Fokus (High Heels, Socken, Strumpfhosen), Stil (elegant vs. sportlich vs. alternativ), Aktivitäten (Yoga-Füße, Strand-Füße). Vorteile der Spezialisierung: Weniger Konkurrenz, loyalere Fans, höhere Preise möglich, klare Positionierung. Finde deine Nische basierend auf deinen natürlichen Stärken und was du gerne machst.
NSFW
Not Safe For Work – ein Label für Inhalte, die nicht für die öffentliche Betrachtung (z.B. am Arbeitsplatz) geeignet sind. Fußbilder können SFW oder NSFW sein, je nach Kontext und Präsentation. NSFW-Content erfordert: Altersbeschränkte Plattformen (OnlyFans, Fansly), Altersverifizierung der Käufer, Vorsicht bei der öffentlichen Bewerbung. SFW-Content kann breiter beworben werden (Instagram, TikTok), erreicht aber ggf. andere Zielgruppen. Entscheide bewusst, welchen Bereich du bedienen willst – beide haben Vor- und Nachteile.
Nutzungsbedingungen
Die rechtlichen Regeln einer Plattform, denen du bei der Anmeldung zustimmst – oft lang und kompliziert, aber wichtig zu kennen. Relevante Punkte: Was ist erlaubt/verboten (Content-Regeln), wem gehören hochgeladene Inhalte (meist bleibst du Urheber), wie werden Streitigkeiten gehandhabt, Kündigungsbedingungen. Verstöße führen zu Verwarnungen oder Kontosperrung – oft ohne Vorwarnung. Tipp: Zumindest die Abschnitte zu 'Prohibited Content' und 'Termination' lesen. Bei mehreren Plattformen: Regeln können unterschiedlich sein, was hier erlaubt ist, ist dort vielleicht verboten.
Nutzungslizenz
Die rechtlichen Bedingungen, unter denen Käufer deine Bilder nutzen dürfen. Standardmäßig verkaufst du eine persönliche Lizenz: Käufer darf die Bilder für sich ansehen und speichern, aber NICHT weiterverkaufen, veröffentlichen oder kommerziell nutzen. Erweiterte Lizenzen (kommerziell, exklusiv) sind möglich und teurer. Kommuniziere klar: 'Der Kauf berechtigt zur persönlichen Nutzung. Weiterverbreitung ist untersagt.' Bei Missbrauch: DMCA-Takedown. Ohne klare Kommunikation kann es zu Missverständnissen kommen – definiere deine Bedingungen in FAQs oder AGB.
O
(3 Begriffe)Objektiv
Das Ding, das du an die Kamera schraubst. Beeinflusst Bildwinkel, Schärfe, Hintergrundunschärfe – eigentlich alles. Für Fußbilder reicht ein Standardobjektiv völlig, Makro-Linsen sind nice-to-have für extreme Detailaufnahmen. Teure Objektive machen keine guten Bilder, gutes Licht schon.
OnlyFans
Kennt jeder, die größte Abo-Plattform. 20% Provision – nicht wenig, aber dafür kommen die Käufer quasi von selbst. Extrem bekannt für Adult Content, das Image ist da. Funktioniert gut für Fußbilder, vor allem wenn du schon Follower auf Social Media hast.
Organische Reichweite
Reichweite, ohne einen Cent für Werbung auszugeben. Kommt durch guten Content, clevere Hashtags und Engagement mit anderen. Die meisten Creator arbeiten rein organisch – bezahlte Werbung für Adult Content ist eh schwierig.
P
(29 Begriffe)Patreon
Abo-Plattform für Künstler, ursprünglich für Podcaster und Kreative. Weniger Adult-Fokus als OnlyFans, dafür auch kein Stigma. Fußbilder gehen, solange du nicht zu explizit wirst – check die Regeln vorher.
Pay-per-View (PPV)
Pro Bild oder Video wird einzeln gezahlt, kein Abo nötig. Gut für teurere Sets, Custom-Content oder wenn du nicht regelmäßig posten willst. Manche Käufer mögen PPV lieber als Abos – weniger Commitment.
Payout
Wenn die Plattform dir dein Geld überweist. Dauert oft 2-5 Tage, bei manchen Anbietern gibt's Mindestbeträge (20-50€). Check die Auszahlungskonditionen bevor du startest.
PayPal
Weit verbreitet, aber Vorsicht bei Adult Content – PayPal sperrt Konten wenn sie was mitkriegen. Für Direktverkäufe riskant, besser über Plattformen gehen die PayPal intern nutzen.
Pediküre
Professionelle Fußpflege. Lohnt sich alle 2-4 Wochen wenn du regelmäßig Content machst. Kosten ca. 25-40€, aber der Unterschied ist sichtbar. Hornhaut, eingerissene Nägel, trockene Haut – sieht man alles.
Performance
Wie gut läuft dein Content? Gemessen in Views, Likes, Käufen, Retention. Schau regelmäßig in die Analytics. Welche Bilder floppen, welche nicht? Muster erkennen, mehr von dem machen was funktioniert.
Permalink
Fester Link zu einem bestimmten Post oder Profil. Nützlich für Bio-Links, DMs, oder wenn jemand fragt 'Wo kann ich mehr sehen?'.
Perspektive
Von wo aus du fotografierst macht einen Riesenunterschied. Von oben, von unten, seitlich – derselbe Fuß sieht völlig anders aus. Die meisten fotografieren nur von oben, langweilig.
Photoshop
Das Profi-Tool schlechthin. Kann alles, braucht aber Zeit zum Lernen. Für die meisten Fußbilder-Creator übertrieben, Lightroom reicht. Aber wenn du richtig retuschieren willst: Photoshop.
Pin
Post oben am Profil festpinnen, damit Besucher ihn zuerst sehen. Dein bestes Bild, ein Special Offer, oder wichtige Info – das gehört gepinnt.
Pixel
Die kleinen Punkte, aus denen digitale Bilder bestehen. Mehr Pixel = mehr Details = größere Datei. Für Online-Verkauf reichen 2000-4000 Pixel auf der längsten Seite.
Plattform
Die Seite, wo du verkaufst: OnlyFans, FeetFinder, fussfotos.com, Fansly... Jede hat Vor- und Nachteile bei Provision, Reichweite, Regeln. Die meisten Creator nutzen 2-3 parallel.
PNG
Bildformat das auch Transparenz kann (z.B. für Logos). Dateien sind größer als JPEG, dafür keine Qualitätsverluste. Für normale Fotos meist JPEG nehmen.
Podophilie
Der medizinische Fachbegriff für Fußfetisch. Griechisch: podos = Fuß, philia = Liebe. Klingt wissenschaftlicher, wird aber selten benutzt.
Portfolio
Deine besten Bilder als Sammlung – wie eine Visitenkarte. Zeigt sofort, was Käufer erwarten können. Regelmäßig aktualisieren, alte Sachen rausräumen.
Posen
Wie du deine Füße hinlegst, streckst, anwinkelst. Klingt simpel, macht aber einen Riesenunterschied. Zehen spreizen, Spitze strecken, Knöchel drehen – alles ausprobieren.
Posting
Content veröffentlichen. Klingt banal, ist aber ne Kunst für sich: Wann, wie oft, welche Plattform zuerst, mit welchen Hashtags. Konsistenz schlägt Perfektion.
Premium-Content
Die teureren Sachen: Exklusive Sets, längere Videos, persönlichere Inhalte. Nicht jeder Käufer will das – aber die, die es wollen, zahlen deutlich mehr.
Preisgestaltung
Was kostet dein Content? Schwierige Frage. Zu billig = verdienst nix, zu teuer = kauft keiner. Schau was andere nehmen, starte eher niedriger, dann kannst du später erhöhen.
Preset
Gespeicherte Einstellungen für Bildbearbeitung. Einmal einstellen, auf alle Bilder anwenden – spart Zeit und dein Content sieht einheitlich aus.
Preview
Vorschau, die Lust auf mehr macht. Das Bild das man kostenlos sieht bevor man kauft. Muss gut genug sein um zu überzeugen, aber nicht so gut dass niemand mehr kaufen muss.
Pricing
Englisches Wort für Preisgestaltung, wird oft benutzt. Dein Pricing entscheidet massiv über Erfolg – nimm dir Zeit dafür.
Privatsphäre
Dein echtes Leben von deinem Creator-Leben trennen. Künstlername, separate E-Mail, kein Gesicht, keine Location-Hinweise – je sorgfältiger du bist, desto weniger Stress später.
Profil
Dein Schaufenster auf jeder Plattform. Bio, Profilbild, angeheftete Posts, Portfolio. Erste Impression zählt – wenn das Profil schlecht aussieht, klickt niemand weiter.
Profilbild
Das kleine runde Ding, das dich identifiziert. Muss nicht dein Gesicht sein – viele zeigen Füße, Silhouetten, oder ein Logo. Hauptsache wiedererkennbar.
Promotion
Werbung für deinen Content. Auf Social Media teilen, mit anderen Creatorn kooperieren, Hashtags nutzen. Ohne Promotion findet dich niemand.
Props
Requisiten: Blumen, Kissen, Schmuck, Ketten... alles was auf deinen Bildern zu sehen ist außer deinen Füßen. Kleine Investition, große Wirkung.
Provision
Was die Plattform von deinem Verkauf abzieht. 0% bei fussfotos.com, 20% bei OnlyFans/FeetFinder. Klingt wenig, läppert sich: Bei 1000€/Monat sind 20% schon 2400€/Jahr.
Pseudonym
Dein Künstlername, unter dem du als Creator bekannt bist. Such dir was Einprägsames das noch nicht vergeben ist. Echten Namen nie verwenden.
Q
(2 Begriffe)Qualität
Scharfe Bilder, gutes Licht, interessante Motive. Qualität schlägt Quantität – lieber 5 gute Bilder als 20 mittelmäßige. Käufer merken den Unterschied.
Querformat
Breiter als hoch, wie ein Kinofilm. Sieht auf Desktop gut aus, auf Handy eher meh. Die meisten nutzen Hochformat weil Handys dominieren.
R
(12 Begriffe)Rabatt
Weniger verlangen als normal. Kann Neukunden anlocken, aber Vorsicht: Wer immer Rabatt gibt, wird nicht mehr zum vollen Preis gekauft. Sparsam einsetzen.
Rauschen
Diese Körnigkeit auf Bildern wenn's zu dunkel war. Entsteht durch hohe ISO. Vermeiden durch: Besseres Licht, Stativ, oder einfach tagsüber fotografieren.
RAW
Bildformat das alle Kameradaten behält – maximale Bearbeitungsmöglichkeiten. Dateien sind riesig (20-50MB), aber für Profis Standard. Als Anfänger: JPEG reicht.
Rechnung
Wer zahlt, will manchmal ne Rechnung. Als Gewerbetreibender musst du auf Anfrage eine ausstellen. Buchhaltungssoftware macht das automatisch.
Referral
Du empfiehlst eine Plattform weiter, jemand meldet sich über deinen Link an, du kriegst Provision. Nettes Nebeneinkommen wenn du eh aktiv bist.
Reichweite
Wie viele Leute dein Zeug sehen. Mehr Reichweite = mehr potenzielle Käufer. Wächst durch guten Content, Hashtags, Kooperationen, Konsistenz.
Reputation
Dein Ruf. Baust du langsam auf, zerstörst du schnell. Liefern was du versprichst, nett kommunizieren, Qualität halten. Zufriedene Käufer empfehlen weiter.
Request
Wenn ein Käufer was Bestimmtes will. 'Kannst du Bilder mit roten Nägeln machen?' Das ist die Basis für Custom-Aufträge mit Aufpreis.
Retention
Wie lange Abonnenten dabei bleiben bevor sie kündigen. Hohe Retention = stabiles Einkommen. Niedrige Retention = du musst ständig neue Leute anwerben.
Retusche
Kleine Makel wegmachen in der Bearbeitung: trockene Haut, Kratzer, Flecken. Nicht übertreiben – sieht sonst plastisch aus. Dezent ist besser.
Ringlicht
Dieser kreisförmige Leuchtring, den alle Influencer haben. Gleichmäßiges Licht, schmeichelhafte Schatten, geiles Auge-Reflex-Ding. 30-100€, lohnt sich für Nahaufnahmen.
ROI
Was du rauskriegst im Vergleich zu dem was du reinsteckst. Ringlicht für 50€ gekauft, 500€ mehr verdient = guter ROI. Hilft bei der Entscheidung ob sich was lohnt.
S
(33 Begriffe)Sale
Zeitlich begrenzte Rabattaktion. 'Nur diese Woche 30% auf alles!' Kann Verkäufe ankurbeln, aber nicht zu oft machen sonst wartet jeder nur noch auf den nächsten Sale.
Scam
Betrug. Jemand will dich verarschen – falsche Zahlungen, 'Ich zahl später', 'Schick mir Gratis-Bilder als Test'. Wenn was komisch riecht, ist es komisch.
Schärfe
Wie klar und detailreich dein Bild ist. Unscharfe Bilder wirken unprofessionell. Stativ hilft, gutes Licht auch, ruhige Hände sowieso.
Schärfentiefe
Wie viel vom Bild scharf ist. Geringe Schärfentiefe = Fuß scharf, Hintergrund verschwommen. Wirkt professioneller, braucht aber entweder eine richtige Kamera oder den Portrait-Modus.
Schuhe
Beliebtes Requisit: High Heels, Sneaker, Sandalen, Flip Flops... Manche Käufer sind total auf bestimmte Schuhe fixiert. Lohnt sich, eine kleine Sammlung aufzubauen.
Screenshot
Käufer können screenshotten was sie wollen – technisch kaum zu verhindern. Wasserzeichen helfen immerhin bei der Zuordnung wenn Bilder irgendwo auftauchen.
SEO
Suchmaschinenoptimierung. Damit Google dich findet. Relevante Keywords in Bio und Beschreibungen, regelmäßiger Content, gute Profilstruktur.
Set
Mehrere zusammengehörige Bilder, oft zum Thema: 'Strand-Set', 'Rotes-Kleid-Set'. Als Bundle verkauft oft günstiger pro Bild als Einzelkauf.
Setting
Wo und wie du fotografierst. Sofa, Bett, Badezimmer, Garten... Der Hintergrund macht viel aus. Aufgeräumt und passend zum Thema.
SFW
Safe For Work – könnte man theoretisch im Büro anschauen ohne gefeuert zu werden. Fußbilder ohne sexuellen Kontext. Kannst du breiter bewerben als NSFW.
Shadowban
Die Plattform versteckt dich ohne Bescheid zu sagen. Deine Posts werden einfach niemandem gezeigt. Nervt brutal. Passiert oft bei Adult Content auf Mainstream-Plattformen.
Share
Wenn jemand deinen Content weiterverbreitet. Kostenlose Reichweite. Je teilenswerter dein Content, desto mehr Shares, desto mehr neue Follower.
Shoutout
Öffentliche Empfehlung: 'Schaut mal bei @XY vorbei, hat geilen Content!' Gegenseitiges Shoutoutten mit anderen Creatorn bringt beiden neue Follower.
Silhouette
Nur der Umriss sichtbar, der Rest schwarz. Sieht künstlerisch aus und wahrt Anonymität. Brauchst starkes Gegenlicht, z.B. Fenster dahinter.
Smartphone
Die Kamera in deiner Tasche. Für Einsteiger absolut ausreichend – moderne Handys machen bessere Bilder als DSLRs von vor 10 Jahren. Gutes Licht ist wichtiger als teure Technik.
Social Media
Instagram, Twitter/X, TikTok, Reddit... Hier findest du Follower die dann auf deine Verkaufsplattform gehen. Pflichtprogramm für jeden Creator.
Social Proof
Leute glauben was viele andere gut finden. Viele Follower? Muss gut sein. Viele Likes? Muss gut sein. Deshalb sind sichtbare Zahlen so wichtig für Vertrauen.
Softbox
Großflächige Lichtquelle die weiches, schmeichelhaftes Licht macht. Teurer als Ringlicht (ab 80€), aber professionellerer Look. Für Fortgeschrittene.
Solo Content
Nur du, keine anderen Personen. Die meisten Creator machen ausschließlich Solo Content – weniger Aufwand, keine Koordination nötig.
Spam
Wenn du Leute zumüllst mit ungewollten Nachrichten. Wirkt verzweifelt, nervt, führt zu Blocks und schlechtem Ruf. Nicht machen.
Spann
Die Oberseite vom Fuß, zwischen Zehen und Knöchel. Bei manchen Fußformen besonders ästhetisch – hoher Spann gilt als attraktiv.
Spezialisierung
Dich auf was Bestimmtes konzentrieren statt alles zu machen. Beispiel: Nur High-Heels-Content, oder nur bestimmter Stil. Spezialisten können höhere Preise verlangen.
Stammkunden
Leute die immer wieder kaufen. Gold wert. Pflegen, gut behandeln, kleine Extras geben. Ein Stammkunde ist mehr wert als 10 Einmalkäufer.
Statistiken
Zahlen zu deiner Performance. Views, Käufe, welcher Content läuft, wann sind deine Follower online. Jede gute Plattform hat Analytics – benutze sie.
Stativ
Damit die Kamera stabil steht und du beide Hände frei hast. Für Selbstaufnahmen quasi Pflicht. Günstige tun's für Handys (ab 15€), für DSLRs mehr.
Steuern
Ja, auch Creator müssen Steuern zahlen. Gewerbeanmeldung, Einnahmen versteuern, Ausgaben absetzen. Hol dir nen Steuerberater wenn du mehr verdienst, lohnt sich.
Steuererklärung
Einmal im Jahr dem Finanzamt sagen was du verdient und ausgegeben hast. Deadline Mai/Juni. Steuerberater macht's einfacher, alternativ ELSTER.
Stories
Content der nach 24h verschwindet. Instagram, Snapchat, WhatsApp... Gut für Behind-the-Scenes, spontane Updates, oder Teaser für neuen Content.
Streaming
Live vor der Kamera. Manche Plattformen bieten das an – direktere Interaktion, Trinkgelder in Echtzeit. Nicht für jeden geeignet, braucht Selbstbewusstsein.
Styling
Wie du dich (bzw. deine Füße) präsentierst. Nagellack, Schmuck, Accessoires, Posen. Macht den Unterschied zwischen Schnappschuss und Content.
Subscriber
Jemand der dein Abo bezahlt. Regelmäßiges Einkommen, solange sie dabei bleiben. Mehr Subscriber = mehr Stabilität.
Subscription
Abo-Modell: Monatlich zahlen, alles sehen. Wiederkehrende Einnahmen für dich, bequemer Zugang für Käufer. Standard bei OnlyFans & Co.
Support
Kundenservice der Plattform. Wenn was nicht funktioniert oder du Fragen hast. Antwortzeiten variieren stark zwischen Plattformen.
T
(14 Begriffe)Tags
Schlagwörter um deinen Content zu kategorisieren. Feet, toes, pedicure, soles... Helfen Käufern dich zu finden. Benutze die, die zu dir passen.
Takedown
Wenn du illegale Nutzung deiner Bilder findest, kannst du einen Takedown beantragen. DMCA-Formular ausfüllen, an den Hoster schicken, Bild verschwindet.
Teaser
Vorschau die Lust auf mehr macht. Zeigt genug um interessant zu sein, aber nicht alles. Kostenlos verbreiten, damit Leute auf deine Bezahl-Plattform kommen.
Terms of Service
Die Regeln der Plattform. Liest niemand, sollte man aber. Verstöße führen zu Verwarnungen oder Kontosperrung, oft ohne Vorwarnung.
Testimonials
Wenn Käufer sagen wie zufrieden sie waren. Screenshot mit Erlaubnis teilen = Social Proof für potenzielle Neukunden.
Thumbnail
Das kleine Vorschaubild das angezeigt wird bevor man klickt. Entscheidet oft ob jemand klickt oder weiterscrollt. Mach dir Gedanken drüber.
Timer
Selbstauslöser der Kamera. 3, 5 oder 10 Sekunden einstellen, in Position gehen, Foto wird automatisch gemacht. Für Solo-Aufnahmen super.
Tip
Trinkgeld. Freiwillig, zusätzlich zum Kauf. Wenn jemand richtig zufrieden ist. Manche Plattformen haben Tip-Buttons, nettes Extra-Einkommen.
TMG
Telemediengesetz – das deutsche Gesetz das u.a. regelt, dass Websites ein Impressum brauchen. Betrifft dich wenn du eine eigene Website hast.
Traffic
Wie viele Leute auf dein Profil/deine Seite kommen. Mehr Traffic = mehr Chancen auf Verkäufe. Marketing, SEO, Social Media – alles zielt auf mehr Traffic.
Transparenz
Klar sagen was Sache ist: Preise, Lieferzeiten, was im Kauf enthalten ist, was nicht. Keine versteckten Kosten, keine falschen Versprechen. Baut Vertrauen auf.
Trinkgeld
Freiwillige Zusatzzahlung von Fans die sich extra bedanken wollen. Nettes Gefühl, nettes Extra. Manche Creator verdienen damit ordentlich was.
Trolling
Wenn jemand absichtlich provoziert um dich aus der Fassung zu bringen. Beste Reaktion: Ignorieren oder blocken. Niemals drauf eingehen, das ist genau was die wollen.
Trust
Englisch für Vertrauen. Zwischen dir und deinen Käufern aufbauen ist alles. Liefern was man verspricht, ehrlich kommunizieren, zuverlässig sein.
U
(9 Begriffe)Umsatz
Alles was reinkommt, bevor irgendwas abgezogen wird. Plattform-Provision, Steuern, Ausgaben – das kommt erst später weg. Nicht mit Gewinn verwechseln!
Umsatzsteuer
19% die du normalerweise auf Verkäufe draufschlagen und ans Finanzamt abführen musst. Als Kleinunternehmer (unter 22.000€/Jahr) bist du davon befreit.
Unique Content
Zeug das nur du hast. Dein Gesicht, dein Stil, deine Location, deine Persönlichkeit – das kann niemand kopieren. Je einzigartiger, desto weniger Konkurrenz.
Unschärfe
Wenn Teile vom Bild absichtlich verschwommen sind. Kann cool aussehen, Anonymität wahren (Gesicht unscharf), oder Hintergrund ausblenden.
Upload
Dateien hochladen. Klingt simpel, aber check vorher: Richtige Größe? Metadaten entfernt? Wasserzeichen drauf?
Upselling
Wenn jemand kaufen will, noch was Besseres anbieten. 'Das Set ist auch cool, aber für 10€ mehr gibt's das Premium-Set mit 20 statt 10 Bildern.' Funktioniert oft.
URL
Die Adresse von Webseiten. fussfotos.com/dein-profil zum Beispiel. In die Bio packen, in DMs teilen, überall wo du Traffic willst.
User
Jemand auf der Plattform. Kann Creator sein wie du, oder Käufer. Oft siehst du nur 'User' ohne zu wissen was davon.
USP
Unique Selling Proposition – was dich anders macht als andere. Deine Nische, dein Stil, deine Persönlichkeit. Ohne USP bist du einer von vielen.
V
(9 Begriffe)Verifizierung
Die Plattform will wissen dass du echt bist und 18+. Dafür Ausweis hochladen, manchmal noch Selfie mit Datum. Nervt, aber muss sein.
Verschlüsselung
Daten werden so geschützt dass niemand mitlesen kann. Bei Zahlungen und DMs wichtig. Gute Plattformen haben das automatisch.
Vertrauen
Käufer müssen dir vertrauen bevor sie zahlen. Baust du auf durch: Professionelles Auftreten, Liefern was du versprichst, nette Kommunikation. Dauert, aber zahlt sich aus.
Video
Bewegt sich, hat Sound, braucht mehr Aufwand als Fotos. Aber: Manche Käufer zahlen deutlich mehr für Videos. Lohnt sich zumindest auszuprobieren.
Views
Wie oft wurde was angeschaut. Mehr Views = mehr potenzielle Käufer. Aber Views allein bringen kein Geld – die Conversion zählt.
Viral
Wenn irgendwas durch die Decke geht und millionenfach geteilt wird. Kannst du nicht planen, passiert einfach. Oder auch nicht.
Vorschau
Was Leute sehen bevor sie zahlen. Muss gut genug sein um Interesse zu wecken, aber nicht so gut dass niemand mehr kaufen muss.
Vorsteuer
Wenn du kein Kleinunternehmer bist, kriegst du die Umsatzsteuer auf Geschäftseinkäufe zurück. Ringlicht gekauft für 59€ brutto? 9€ davon vom Finanzamt wieder.
VPN
Verschleiert deine echte IP-Adresse und Standort. Gute Idee für mehr Anonymität. Kostet 3-10€/Monat, gibt auch kostenlose aber die taugen meist nix.
W
(6 Begriffe)Wasserzeichen
Dein Name/Logo halbtransparent übers Bild. Verhindert Diebstahl nicht komplett, aber macht klar wem's gehört. Dezent reicht, muss nicht die halbe Fläche verdecken.
Weißabgleich
Ob Weiß auf dem Foto auch wirklich weiß aussieht oder nen Farbstich hat. Auto-Modus regelt das meist, bei komischen Lampen manuell anpassen.
Werbung
Geld ausgeben damit mehr Leute dich sehen. Bei Adult Content schwierig weil die meisten Werbenetzwerke das nicht erlauben. Organisches Wachstum ist realistischer.
Wert
Was dein Content für Käufer wert ist – nicht was er dich kostet. Guter Content, der Leuten was bedeutet, kann teurer verkauft werden.
Wettbewerb
Andere Creator die das Gleiche machen wie du. Beobachten was funktioniert ist ok, aber nicht kopieren. Dein eigenes Ding machen ist langfristig besser.
Workflow
Wie du deine Arbeit organisierst: Idee → Shooting → Bearbeitung → Hochladen → Promotion. Je systematischer, desto weniger Stress.
X
(1 Begriffe)XML
Technisches Datenformat. Brauchst du als Creator nicht zu verstehen, Plattformen nutzen das intern für Sitemaps und so.
Y
(1 Begriffe)Yield
Englisch für Ertrag. Was am Ende übrig bleibt nachdem alle Kosten abgezogen sind. Das Ziel: Hoher Yield bei möglichst wenig Aufwand.
Z
(6 Begriffe)Zahlungsanbieter
Wer das Geld bewegt: PayPal, Stripe, Kreditkarte, Krypto... Jeder hat Vor- und Nachteile bei Gebühren, Speed und Anonymität.
Zehen
Die Teile am vorderen Fuß. Für viele Käufer der interessanteste Part. Gepflegt, lackiert, gut in Szene gesetzt – hier lohnt sich Aufwand.
Zehenform
Ägyptisch (großer Zeh am längsten, dann absteigend), Griechisch (zweiter Zeh längster), Römisch (erste drei etwa gleich). Manche Käufer haben da Präferenzen.
Zensur
Wenn die Plattform deinen Content löscht oder einschränkt. Passiert bei Regelverstößen, aber manchmal auch ohne erkennbaren Grund. Nervt.
Zielgruppe
Die Leute die kaufen sollen. Wer sind sie, was wollen sie, wo hängen sie online rum? Je besser du das verstehst, desto besser kannst du sie ansprechen.
Zoom
Näher ranfahren ohne näher zu gehen. Optischer Zoom (Objektiv) ist besser als digitaler (Software) – der macht nur pixelig.
Noch Fragen offen?
In unseren Guides findest du ausführliche Infos zu allen Themen.