Zum Inhalt springen
Video-GuideNEU 2026

Video-Content verkaufen: Guide für Creator

Videos verdienen im Schnitt 2-3x mehr als Fotos. Dieser Guide zeigt dir alles: Equipment, Beleuchtung, Software, Preisgestaltung und die besten Plattformen für deinen Video-Content.

ff
fussfotos.com Redaktion
Aktualisiert: Januar 2026
18 Min. Lesezeit
Redaktionell geprüft
Video-Content

Während die meisten Creator nur Fotos machen, verdienen die Erfolgreichen längst mit Videos. Warum? Videos sind aufwändiger, seltener und bieten einfach mehr. Dieser Guide zeigt dir, wie du Video-Creator wirst – auch wenn du noch nie ein Video gemacht hast.

1. Warum Videos 2-3x mehr verdienen als Fotos

Bevor wir loslegen, lass uns kurz checken, warum Video-Content so viel mehr wert ist als Fotos:

Vorteile von Videos

  • Höhere Preise: 5-20€ pro Minute vs. 3-10€ pro Foto
  • Weniger Konkurrenz: Viele Creator scheuen den Aufwand
  • Intensiveres Erlebnis: Bewegung, Sound, Atmosphäre
  • Custom-Potential: Personalisierte Videos bringen Premium-Preise
  • Passives Einkommen: Ein Video kann hundertfach verkauft werden

Herausforderungen

  • !Mehr Aufwand: Aufnahme, Editing, Export brauchen Zeit
  • !Equipment: Mindestinvestition von ~100€ sinnvoll
  • !Lernkurve: Beleuchtung und Schnitt wollen gelernt sein
  • !Dateigröße: Videos brauchen mehr Speicher und Upload-Zeit
  • !Anonymität: Mehr Details können identifizierbar sein

Die Zahlen sprechen für sich

Schau dir mal an, was Creator auf großen Plattformen verdienen:

  • Nur Fotos: 200-500€/Monat
  • Fotos + Videos: 600-1.500€/Monat
  • Fokus auf Videos: 1.000-3.000€/Monat

Klar, das schwankt je nach Nische, Qualität und Marketing. Aber du siehst: Videos bringen eindeutig mehr.

Aus der Community

Das Beste an Videos: Du machst sie einmal und verkaufst sie immer wieder. Ein gutes 5-Minuten-Video für 25€ bringt dir über Monate passiv Geld rein. 50 Verkäufe = 1.250€ für vielleicht 2 Stunden Arbeit. Rechne das mal hoch.

2. Equipment-Guide: Was du wirklich brauchst

Gute Nachricht: Du brauchst keine teure Profi-Ausrüstung. Hier sind drei Setup-Optionen für jedes Budget:

Budget Setup (unter 100€)

Empfohlen für Einsteiger
  • Kamera:Dein Smartphone (iPhone 11+ oder Samsung S20+ reichen völlig)
  • Stativ:Handy-Stativ mit Kugelkopf (~15-25€)
  • Licht:10" Ringlicht mit Stativ (~30-50€)
  • Software:CapCut (kostenlos, alle Plattformen)

Gesamtkosten: 45-75€

Semi-Pro Setup (100-500€)

Beste Preis-Leistung
  • Kamera:Aktuelles iPhone/Samsung ODER Einsteiger-DSLR (Canon EOS M50 ~400€)
  • Stativ:Manfrotto Pixi oder ähnlich (~30-50€)
  • Licht:18" Ringlicht ODER 2x Softbox-Set (~80-150€)
  • Mikrofon:Rode VideoMicro oder Lavalier (~50-80€)
  • Software:DaVinci Resolve (kostenlos, professionell)

Gesamtkosten: 200-450€

Pro Setup (500€+)

Für ambitionierte Creator
  • Kamera:Sony ZV-E10 oder Canon R50 (~700-900€)
  • Objektiv:35mm oder 50mm Festbrennweite (~150-300€)
  • Stativ:Manfrotto BeFree oder Benro (~100-200€)
  • Licht:Godox SL60 + Softbox oder Aputure-Set (~200-500€)
  • Audio:Rode VideoMic Pro+ (~200€)
  • Software:Final Cut Pro (300€) oder Adobe Premiere (~24€/Monat)

Gesamtkosten: 1.500-2.500€

Meine Empfehlung

Starte mit dem Budget-Setup. Die meisten Käufer schauen auf dem Smartphone – sie bemerken keinen Unterschied zwischen Smartphone-Video und DSLR, solange Beleuchtung und Inhalt stimmen. Investiere erst, wenn du weißt, dass Videos für dich funktionieren.

→ Ausführlicher Equipment-Guide für Fotos

3. Beleuchtung meistern: Der wichtigste Faktor

Beleuchtung macht 80% der Videoqualität aus. Mit schlechtem Licht sieht auch eine 2.000€-Kamera schlecht aus. Mit gutem Licht sieht ein Smartphone professionell aus.

Die drei Licht-Setups

1. Ein-Licht-Setup (Einsteiger)

Ein Ringlicht direkt vor dir. Einfach, aber effektiv:

  • Ringlicht auf Augenhöhe positionieren
  • Abstand: 50-100cm
  • Helligkeit: 70-80%
  • Farbtemperatur: 5000-5500K (Tageslicht)

Ergebnis: Gleichmäßiges, schmeichelhaftes Licht ohne harte Schatten.

2. Zwei-Licht-Setup (Fortgeschritten)

Hauptlicht (Key Light) + Aufhellung (Fill Light):

  • Key Light: 45° seitlich, leicht von oben
  • Fill Light: Gegenüberliegende Seite, 50% der Key-Light-Helligkeit
  • Beide Softboxen oder diffuse Panels verwenden

Ergebnis: Mehr Dimension und Tiefe, professionellerer Look.

3. Drei-Licht-Setup (Profi)

Key + Fill + Backlight (Kantenlicht):

  • Key und Fill wie oben
  • Backlight: Hinter dem Motiv, von oben nach unten gerichtet
  • Trennt das Motiv vom Hintergrund

Häufige Beleuchtungsfehler

  • Mischlicht: Nie Tageslicht mit Kunstlicht mischen (Farbstich)
  • Zu dunkel: Lieber etwas zu hell als zu dunkel – Abdunkeln geht immer
  • Harte Schatten: Immer diffuses Licht verwenden (Softbox, Diffusor)
  • Von unten: Licht von unten wirkt unnatürlich – immer von oben/seitlich

Natürliches Licht nutzen

Kein Geld für Lichter? Nutze Fensterlicht:

  • Großes Fenster = beste Softbox der Welt
  • Bewölkter Tag = perfekt diffuses Licht
  • Goldene Stunde (1h vor Sonnenuntergang) = warmes, schmeichelhaftes Licht
  • Direktes Sonnenlicht vermeiden = zu harte Schatten

4. Die perfekte Aufnahme: Techniken & Tipps

Jetzt wird's praktisch. Diese Tipps machen den Unterschied zwischen Amateur und Profi:

Kamera-Einstellungen

Smartphone

  • • Auflösung: 1080p oder 4K
  • • FPS: 30 (Standard) oder 60 (Slow-Mo)
  • • HDR: Aus (kann Probleme machen)
  • • Stabilisierung: An
  • • Fokus: Manuell fixieren

DSLR/Mirrorless

  • • ISO: So niedrig wie möglich (100-400)
  • • Blende: f/2.8-f/4 (schöne Unschärfe)
  • • Shutter: 1/50 bei 24fps, 1/60 bei 30fps
  • • Weißabgleich: Manuell auf Lichtquelle
  • • Profil: Flat/Log für mehr Spielraum

Kamerawinkel für Fuß-Content

Die besten Winkel für verschiedene Inhalte:

  • POV (Point of View): Kamera auf Brusthöhe, Blick nach unten – als ob der Zuschauer auf seine eigenen Füße schaut
  • Bodenebene: Kamera auf Boden, nach oben gerichtet – dramatisch, macht Füße größer
  • Seitlich: 45° von der Seite – zeigt Fußgewölbe und Form
  • Close-Up: Nah an Zehen, Sohle oder Details – für Fetisch-Content beliebt
  • Weit: Ganzer Körper oder Beine im Bild – für Kontext und Ästhetik

Bewegung im Video

Videos leben von Bewegung. Ideen:

  • Zehen spreizen und bewegen
  • Füße langsam drehen und präsentieren
  • Schuhe an- und ausziehen
  • Über verschiedene Oberflächen laufen
  • Mit Öl, Creme oder Wasser interagieren
  • Langsame, bewusste Bewegungen (nicht hektisch)

Aus der Community

Filme immer 20-30% mehr Material als du brauchst. Im Schnitt hast du dann genug Auswahl und kannst die besten Momente zusammenstellen. Nichts ist ärgerlicher als zu merken, dass der beste Take verwackelt war.

5. Video-Editing: Software und Workflow

Editing verwandelt Rohmaterial in verkaufsfähigen Content. Hier sind die besten Tools und ein effizienter Workflow:

Software-Empfehlungen

CapCut

Kostenlos, einfach zu lernen, läuft auf Handy und Desktop. Perfekt für Einsteiger. Hat alle wichtigen Funktionen: Schnitt, Farbkorrektur, Effekte, Musik.

Kostenlos

DaVinci Resolve

Professionelle Software, kostenlos in der Basisversion. Steile Lernkurve, aber extrem mächtig. Beste Farbkorrektur am Markt.

Kostenlos

iMovie

Nur für Mac/iPhone. Sehr einfach, aber begrenzte Funktionen. Gut für schnelle Edits.

Kostenlos (Mac)

Adobe Premiere Rush

Vereinfachte Version von Premiere Pro. Gut für Einsteiger, die später auf Pro umsteigen wollen.

~10€/Monat

Final Cut Pro

Nur Mac. Einmaliger Kauf, professionelle Features. Schneller als Premiere.

~300€ einmalig

Der Editing-Workflow

  1. Import & Organisation: Alle Clips importieren, nach Qualität sortieren
  2. Groober Schnitt: Beste Takes auswählen, in Reihenfolge bringen
  3. Feinschnitt: Anfänge/Enden trimmen, Übergänge einbauen
  4. Farbkorrektur: Belichtung, Kontrast, Sättigung anpassen
  5. Audio: Lautstärke normalisieren, ggf. Musik hinzufügen
  6. Wasserzeichen: Dezent, aber sichtbar platzieren
  7. Export: H.264, 1080p, hohe Bitrate (10-20 Mbps)
  8. Metadaten entfernen: Mit Tool wie HandBrake oder ExifTool

Export-Einstellungen für verschiedene Plattformen

  • OnlyFans: MP4, H.264, 1080p, max 5GB
  • Fansly: MP4, H.264, bis 4K, max 10GB
  • FeetPics.com: MP4, 720p-1080p
  • ManyVids: MP4, H.264, 1080p-4K, max 4GB

6. Video-Formate & Typen: Was verkauft sich?

Nicht alle Videos sind gleich. Diese Formate funktionieren am besten:

Standard-Clips (zum Mehrfachverkauf)

Pose-Videos

Einfache Präsentation in verschiedenen Posen. 1-3 Minuten. Einstiegspreis: 10-20€.

Aktivitäts-Videos

Laufen, tanzen, sich eincremen. 2-5 Minuten. Einstiegspreis: 15-30€.

ASMR-Style

Fokus auf Geräusche (Schritte, Reibung). 3-10 Minuten. Einstiegspreis: 20-40€.

Shoe Play

An-/Ausziehen von Schuhen. Sehr beliebt. 3-7 Minuten. Einstiegspreis: 15-35€.

Premium-Content

  • Themen-Videos: Storytelling, z.B. "Nach dem Workout" oder "Barfuß im Park"
  • Multi-Angle: Gleiche Szene aus verschiedenen Winkeln
  • Behind-the-Scenes: Einblick in deinen Alltag (ohne zu viel preiszugeben)
  • Collaborations: Videos mit anderen Creatoren

Custom-Videos

Nach Kundenwunsch erstellt – höchste Preise, aber mehr Aufwand. Mehr dazu in Abschnitt 9.

7. Preisgestaltung: Was deine Videos wert sind

Die Preisfindung ist eine Kunst. Hier sind bewährte Strategien:

Preis-pro-Minute Faustregel

5-10€

Standard-Clips

Für Einsteiger

10-15€

Premium-Clips

Mit Reputation

15-25€

Custom-Videos

Nach Kundenwunsch

Preisbeispiele

  • 3-Minuten Standard-Clip: 15-30€
  • 5-Minuten Premium-Clip: 40-75€
  • 10-Minuten Custom-Video: 100-250€
  • Bundle (5 Clips): 60-120€ (Rabatt ~20%)

Preise mit der Zeit erhöhen

Deine Preise sollten mit deiner Reputation wachsen:

  1. Monat 1-3: Einstiegspreise, um erste Verkäufe zu generieren
  2. Monat 4-6: +20% wenn du regelmäßig verkaufst
  3. Monat 7-12: +30-50% wenn du Stammkunden hast
  4. Jahr 2+: Premium-Preise sind möglich

Preisfehler vermeiden

  • Zu billig: Signalisiert schlechte Qualität, zieht Problem-Kunden an
  • Keine Bundles: Bundles erhöhen den durchschnittlichen Warenkorb
  • Keine Differenzierung: Custom muss teurer sein als Standard
  • Rabatte ohne Grund: Entwertet deinen Content

8. Plattformen im Vergleich

Wo du deine Videos verkaufst, macht einen großen Unterschied. Hier sind die wichtigsten Optionen:

OnlyFans

20% Provision

Größte Plattform, meiste Käufer. Abo-Modell + Pay-per-View. Gut für: Regelmäßigen Content, Community-Aufbau.

Viel TrafficPPV-FunktionHohe Konkurrenz

Fansly

20% Provision

Alternative zu OnlyFans mit mehr Features. Bessere Streaming-Optionen. Gut für: Creator die von OF diversifizieren wollen.

Mehrere TiersGute ToolsWeniger Traffic

FeetPics.com

15% Provision

Plattform spezialisiert auf Fuß-Content. Fotos und Videos. Gut für: Spezialisierte Community, niedrige Provision.

SpezialisiertNiedrige Provision

ManyVids

20-40% Provision

Clip-Store + Community-Features. Eingebautes Ranking-System. Gut für: Aufbau einer Marke, Contest-Teilnahme.

MV ContestsGutes SEOVariable Provision

FeetFinder

20% Provision

Spezialisiert auf Fuß-Content. Fotos und Videos. Gut für: Anfänger im Feet-Bereich, gezielte Zielgruppe.

Nischen-TrafficEinfachNur USA-Traffic

Aus der Community

Nutze mehrere Plattformen gleichzeitig! Erstelle ein Video einmal und verkaufe es auf 3-4 Plattformen. Der Mehraufwand ist minimal, die Reichweite vervielfacht sich.

9. Custom-Videos: Die Königsdisziplin

Custom-Videos sind personalisierte Aufträge nach Kundenwunsch. Sie bringen die höchsten Preise, erfordern aber auch mehr Aufwand.

Typische Custom-Anfragen

  • Bestimmte Schuhe oder Outfits tragen
  • Spezifische Posen oder Bewegungen
  • Namen des Käufers verwenden (Sprache)
  • Bestimmte Szenarien nachstellen
  • Farben, Nagellack, Accessoires nach Wunsch

Custom-Video Workflow

  1. Anfrage prüfen: Ist sie machbar? Innerhalb deiner Grenzen?
  2. Preis kalkulieren: Zeitaufwand + Material + Premium
  3. Vorauszahlung: 50-100% vor Produktion (IMMER!)
  4. Details klären: Schriftlich festhalten, was enthalten ist
  5. Produktion: Video erstellen
  6. Lieferung: Nach Restzahlung (wenn 50% Anzahlung)

Custom-Video Regeln

  • Niemals ohne Vorauszahlung: Zu viele Fake-Anfragen
  • Grenzen vorher kommunizieren: Was machst du nicht?
  • Schriftliche Vereinbarung: Genau festhalten was im Preis enthalten ist
  • Keine Nachbesserungen ohne Aufpreis: Änderungen kosten extra
  • Wasserzeichen auch bei Customs: Dein Schutz

Custom-Preise kalkulieren

Formel: (Minuten × Pro-Minute-Rate) + Extras + Exklusivitäts-Aufschlag

Beispiel: 10-Minuten Custom mit speziellem Outfit

  • 10 Min × 15€ = 150€ Basis
  • Spezielles Outfit = +30€
  • Name verwenden = +20€
  • Gesamt: 200€

10. Anonymität wahren: Sicherheit bei Videos

Videos enthalten mehr identifizierbare Details als Fotos. So bleibst du trotzdem anonym:

Identifizierbare Elemente vermeiden

  • Hintergrund: Neutrale Wand oder Stoff, keine erkennbaren Räume
  • Tattoos/Muttermale: Abdecken oder aus dem Bild halten
  • Stimme: Nicht sprechen oder Stimme verzerren
  • Umgebungsgeräusche: Können Standort verraten
  • Kleidung: Keine einzigartigen Stücke, die dich identifizieren
  • Schmuck: Auffällige Ringe oder Ketten vermeiden

Metadaten entfernen

Videos enthalten versteckte Daten wie GPS-Koordinaten, Kamera-Modell und Aufnahmedatum. So entfernst du sie:

  • HandBrake (kostenlos): Video neu kodieren entfernt Metadaten
  • ExifTool: Kommandozeilen-Tool für präzise Kontrolle
  • FFmpeg: ffmpeg -i input.mp4 -map_metadata -1 output.mp4

Weitere Sicherheitsmaßnahmen

  • Separates Konto/Pseudonym für Creator-Aktivitäten
  • VPN bei Upload und Plattform-Nutzung
  • Keine Cross-Links zu persönlichen Social-Media-Konten
  • Eigene E-Mail-Adresse nur für Creator-Arbeit

Detaillierter Anonymitäts-Guide

Für eine vollständige Anleitung zum anonymen Arbeiten, lies unseren spezialisierten Ratgeber:

Anonym Fußbilder verkaufen – So schützt du deine Identität

11. Monetarisierungsstrategien

Maximiere deine Einnahmen mit diesen fortgeschrittenen Strategien:

Multi-Plattform-Strategie

Ein Video, mehrere Einnahmequellen:

  1. Erstelle das Video einmal
  2. Verkaufe es auf OnlyFans (PPV) für 30€
  3. Stelle es auf FeetPics.com ein für dauerhaften Verkauf
  4. Teile Previews auf FeetFinder für neue Fans
  5. Füge es zu einem Bundle auf ManyVids hinzu

Content-Recycling

  • Aus Videos Fotos extrahieren: Screenshots als Einzelbilder verkaufen
  • Lange Videos teilen: Ein 20-Min-Video = 4× 5-Min-Clips
  • Behind-the-Scenes: Making-Of als Bonus-Content
  • Previews: Kurze Teaser für Social Media

Abo-Modell vs. Einzelverkäufe

Abo-Modell

  • + Regelmäßiges, planbares Einkommen
  • + Loyale Community
  • + Weniger Verkaufsdruck
  • - Ständig neuer Content nötig
  • - Niedrigere Einzelpreise

Einzelverkäufe (PPV/Clips)

  • + Höhere Einzelpreise
  • + Passives Einkommen
  • + Weniger Content-Druck
  • - Unregelmäßiges Einkommen
  • - Mehr Marketing nötig

Meine Empfehlung: Kombiniere beides! Niedriges Abo (5-10€/Monat) für Community + PPV für Premium-Content.

Upselling-Techniken

  • Nach Standard-Kauf: Custom-Video anbieten
  • Bei Custom-Anfrage: Premium-Version mit Extras vorschlagen
  • Bundles mit Rabatt anbieten (3 Videos zum Preis von 2,5)
  • Stammkunden: Exklusive Pre-Release-Preise

12. Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Verdient man mit Videos wirklich mehr als mit Fotos?

Ja, im Durchschnitt 2-3x mehr. Videos sind aufwändiger, seltener und bieten intensivere Erlebnisse. Custom-Videos können 50-200€+ bringen.

Brauche ich eine teure Kamera?

Nein! Smartphones ab iPhone 12 oder Samsung S20 reichen völlig aus. Wichtiger ist gute Beleuchtung – mit 50-100€ für Ringlicht und Stativ bist du bestens ausgestattet.

Wie lang sollten Videos sein?

Standard-Clips: 1-3 Minuten. Premium: 5-10 Minuten. Custom: Nach Wunsch, meist 3-15 Minuten. Qualität schlägt Länge – ein perfektes 2-Minuten-Video ist besser als ein langweiliges 10-Minuten-Video.

Welche Editing-Software für Anfänger?

CapCut (kostenlos, einfach, alle Plattformen). Für Fortgeschrittene: DaVinci Resolve (kostenlos, professionell). Beide reichen für hochwertige Videos.

Kann ich Videos anonym erstellen?

Ja! Neutrale Hintergründe, keine Stimme (oder verzerrt), Metadaten entfernen, keine identifizierbaren Merkmale zeigen. Mit den richtigen Vorkehrungen bleibst du komplett anonym.

Wie setze ich Preise fest?

Faustregel: 5-10€/Minute für Standard, 10-20€/Minute für Custom. Ein 3-Min-Clip: 15-30€. Ein 10-Min-Custom: 100-200€. Preise steigen mit Reputation.

Wo kann ich Videos verkaufen?

OnlyFans, Fansly, FeetPics.com, ManyVids, FeetFinder. Am besten: Mehrere Plattformen gleichzeitig nutzen für maximale Reichweite.

Was ist der Unterschied zwischen Clips und Custom?

Clips sind vorab produziert und werden mehrfach verkauft (passives Einkommen). Customs werden nach Kundenwunsch individuell erstellt (höherer Preis, mehr Aufwand).

Welches Video-Format und Auflösung?

Standard: 1080p (Full HD) im MP4-Format. Für Premium: 4K wenn möglich. Die meisten Käufer schauen auf dem Smartphone – 1080p reicht völlig.

Wie schütze ich meine Videos vor Diebstahl?

Wasserzeichen einbauen, nur auf seriösen Plattformen verkaufen, keine vollen Previews teilen, regelmäßig nach Reuploads suchen. 100% Schutz gibt es nicht, aber du kannst das Risiko minimieren.

Fazit: Dein Start in den Video-Content

Video-Content ist der nächste Level für Creator. Ja, es erfordert mehr Aufwand als Fotos – aber die höheren Einnahmen und das passive Einkommenspotential machen es mehr als wett.

Dein Aktionsplan:

  1. Diese Woche: Equipment bestellen (Budget-Setup reicht!)
  2. Nächste Woche: Erstes Test-Video aufnehmen und editieren
  3. Woche 3: Auf 2-3 Plattformen hochladen
  4. Monat 1: Mindestens 5 Videos produzieren und verkaufen
  5. Monat 2-3: Optimieren basierend auf dem, was sich verkauft

Der wichtigste Schritt? Anfangen. Dein erstes Video muss nicht perfekt sein – aber es muss existieren. Die Qualität kommt mit der Übung.

AM
Anna M.·Autorin

Content Creator seit 2016. Schreibt über das, was sie selbst erlebt hat – von Plattform-Wechseln über Preisexperimente bis zu den typischen Anfängerfehlern. Keine Theorie, sondern Praxis.

Mehr von Anna

Bereit für den nächsten Level?

Werde Teil unserer Creator-Community und starte mit Video-Content durch.

Creator Anmeldung