Video-Content verkaufen: Guide für Creator
Videos verdienen im Schnitt 2-3x mehr als Fotos. Dieser Guide zeigt dir alles: Equipment, Beleuchtung, Software, Preisgestaltung und die besten Plattformen für deinen Video-Content.
Offizielle Quellen:
Inhaltsverzeichnis
Wichtiger Hinweis
Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung. Bei spezifischen Fragen wende dich an entsprechende Fachleute.
Während die meisten Creator nur Fotos machen, verdienen die Erfolgreichen längst mit Videos. Warum? Videos sind aufwändiger, seltener und bieten einfach mehr. Dieser Guide zeigt dir, wie du Video-Creator wirst – auch wenn du noch nie ein Video gemacht hast.
1. Warum Videos 2-3x mehr verdienen als Fotos
Bevor wir loslegen, lass uns kurz checken, warum Video-Content so viel mehr wert ist als Fotos:
Vorteile von Videos
- ✓Höhere Preise: 5-20€ pro Minute vs. 3-10€ pro Foto
- ✓Weniger Konkurrenz: Viele Creator scheuen den Aufwand
- ✓Intensiveres Erlebnis: Bewegung, Sound, Atmosphäre
- ✓Custom-Potential: Personalisierte Videos bringen Premium-Preise
- ✓Passives Einkommen: Ein Video kann hundertfach verkauft werden
Herausforderungen
- !Mehr Aufwand: Aufnahme, Editing, Export brauchen Zeit
- !Equipment: Mindestinvestition von ~100€ sinnvoll
- !Lernkurve: Beleuchtung und Schnitt wollen gelernt sein
- !Dateigröße: Videos brauchen mehr Speicher und Upload-Zeit
- !Anonymität: Mehr Details können identifizierbar sein
Die Zahlen sprechen für sich
Schau dir mal an, was Creator auf großen Plattformen verdienen:
- Nur Fotos: 200-500€/Monat
- Fotos + Videos: 600-1.500€/Monat
- Fokus auf Videos: 1.000-3.000€/Monat
Klar, das schwankt je nach Nische, Qualität und Marketing. Aber du siehst: Videos bringen eindeutig mehr.
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2. Equipment-Guide: Was du wirklich brauchst
Gute Nachricht: Du brauchst keine teure Profi-Ausrüstung. Hier sind drei Setup-Optionen für jedes Budget:
Budget Setup (unter 100€)
- Kamera:Dein Smartphone (iPhone 11+ oder Samsung S20+ reichen völlig)
- Stativ:Handy-Stativ mit Kugelkopf (~15-25€)
- Licht:10" Ringlicht mit Stativ (~30-50€)
- Software:CapCut (kostenlos, alle Plattformen)
Gesamtkosten: 45-75€
Semi-Pro Setup (100-500€)
- Kamera:Aktuelles iPhone/Samsung ODER Einsteiger-DSLR (Canon EOS M50 ~400€)
- Stativ:Manfrotto Pixi oder ähnlich (~30-50€)
- Licht:18" Ringlicht ODER 2x Softbox-Set (~80-150€)
- Mikrofon:Rode VideoMicro oder Lavalier (~50-80€)
- Software:DaVinci Resolve (kostenlos, professionell)
Gesamtkosten: 200-450€
Pro Setup (500€+)
- Kamera:Sony ZV-E10 oder Canon R50 (~700-900€)
- Objektiv:35mm oder 50mm Festbrennweite (~150-300€)
- Stativ:Manfrotto BeFree oder Benro (~100-200€)
- Licht:Godox SL60 + Softbox oder Aputure-Set (~200-500€)
- Audio:Rode VideoMic Pro+ (~200€)
- Software:Final Cut Pro (300€) oder Adobe Premiere (~24€/Monat)
Gesamtkosten: 1.500-2.500€
Meine Empfehlung
Starte mit dem Budget-Setup. Die meisten Käufer schauen auf dem Smartphone – sie bemerken keinen Unterschied zwischen Smartphone-Video und DSLR, solange Beleuchtung und Inhalt stimmen. Investiere erst, wenn du weißt, dass Videos für dich funktionieren.
3. Beleuchtung meistern: Der wichtigste Faktor
Beleuchtung macht 80% der Videoqualität aus. Mit schlechtem Licht sieht auch eine 2.000€-Kamera schlecht aus. Mit gutem Licht sieht ein Smartphone professionell aus.
Die drei Licht-Setups
1. Ein-Licht-Setup (Einsteiger)
Ein Ringlicht direkt vor dir. Einfach, aber effektiv:
- Ringlicht auf Augenhöhe positionieren
- Abstand: 50-100cm
- Helligkeit: 70-80%
- Farbtemperatur: 5000-5500K (Tageslicht)
Ergebnis: Gleichmäßiges, schmeichelhaftes Licht ohne harte Schatten.
2. Zwei-Licht-Setup (Fortgeschritten)
Hauptlicht (Key Light) + Aufhellung (Fill Light):
- Key Light: 45° seitlich, leicht von oben
- Fill Light: Gegenüberliegende Seite, 50% der Key-Light-Helligkeit
- Beide Softboxen oder diffuse Panels verwenden
Ergebnis: Mehr Dimension und Tiefe, professionellerer Look.
3. Drei-Licht-Setup (Profi)
Key + Fill + Backlight (Kantenlicht):
- Key und Fill wie oben
- Backlight: Hinter dem Motiv, von oben nach unten gerichtet
- Trennt das Motiv vom Hintergrund
Häufige Beleuchtungsfehler
- Mischlicht: Nie Tageslicht mit Kunstlicht mischen (Farbstich)
- Zu dunkel: Lieber etwas zu hell als zu dunkel – Abdunkeln geht immer
- Harte Schatten: Immer diffuses Licht verwenden (Softbox, Diffusor)
- Von unten: Licht von unten wirkt unnatürlich – immer von oben/seitlich
Natürliches Licht nutzen
Kein Geld für Lichter? Nutze Fensterlicht:
- Großes Fenster = beste Softbox der Welt
- Bewölkter Tag = perfekt diffuses Licht
- Goldene Stunde (1h vor Sonnenuntergang) = warmes, schmeichelhaftes Licht
- Direktes Sonnenlicht vermeiden = zu harte Schatten
4. Die perfekte Aufnahme: Techniken & Tipps
Jetzt wird's praktisch. Diese Tipps machen den Unterschied zwischen Amateur und Profi:
Kamera-Einstellungen
Smartphone
- • Auflösung: 1080p oder 4K
- • FPS: 30 (Standard) oder 60 (Slow-Mo)
- • HDR: Aus (kann Probleme machen)
- • Stabilisierung: An
- • Fokus: Manuell fixieren
DSLR/Mirrorless
- • ISO: So niedrig wie möglich (100-400)
- • Blende: f/2.8-f/4 (schöne Unschärfe)
- • Shutter: 1/50 bei 24fps, 1/60 bei 30fps
- • Weißabgleich: Manuell auf Lichtquelle
- • Profil: Flat/Log für mehr Spielraum
Kamerawinkel für Fuß-Content
Die besten Winkel für verschiedene Inhalte:
- POV (Point of View): Kamera auf Brusthöhe, Blick nach unten – als ob der Zuschauer auf seine eigenen Füße schaut
- Bodenebene: Kamera auf Boden, nach oben gerichtet – dramatisch, macht Füße größer
- Seitlich: 45° von der Seite – zeigt Fußgewölbe und Form
- Close-Up: Nah an Zehen, Sohle oder Details – für Fetisch-Content beliebt
- Weit: Ganzer Körper oder Beine im Bild – für Kontext und Ästhetik
Bewegung im Video
Videos leben von Bewegung. Ideen:
- Zehen spreizen und bewegen
- Füße langsam drehen und präsentieren
- Schuhe an- und ausziehen
- Über verschiedene Oberflächen laufen
- Mit Öl, Creme oder Wasser interagieren
- Langsame, bewusste Bewegungen (nicht hektisch)
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5. Video-Editing: Software und Workflow
Editing verwandelt Rohmaterial in verkaufsfähigen Content. Hier sind die besten Tools und ein effizienter Workflow:
Software-Empfehlungen
CapCut
Kostenlos, einfach zu lernen, läuft auf Handy und Desktop. Perfekt für Einsteiger. Hat alle wichtigen Funktionen: Schnitt, Farbkorrektur, Effekte, Musik.
DaVinci Resolve
Professionelle Software, kostenlos in der Basisversion. Steile Lernkurve, aber extrem mächtig. Beste Farbkorrektur am Markt.
iMovie
Nur für Mac/iPhone. Sehr einfach, aber begrenzte Funktionen. Gut für schnelle Edits.
Adobe Premiere Rush
Vereinfachte Version von Premiere Pro. Gut für Einsteiger, die später auf Pro umsteigen wollen.
Final Cut Pro
Nur Mac. Einmaliger Kauf, professionelle Features. Schneller als Premiere.
Der Editing-Workflow
- Import & Organisation: Alle Clips importieren, nach Qualität sortieren
- Groober Schnitt: Beste Takes auswählen, in Reihenfolge bringen
- Feinschnitt: Anfänge/Enden trimmen, Übergänge einbauen
- Farbkorrektur: Belichtung, Kontrast, Sättigung anpassen
- Audio: Lautstärke normalisieren, ggf. Musik hinzufügen
- Wasserzeichen: Dezent, aber sichtbar platzieren
- Export: H.264, 1080p, hohe Bitrate (10-20 Mbps)
- Metadaten entfernen: Mit Tool wie HandBrake oder ExifTool
Export-Einstellungen für verschiedene Plattformen
- OnlyFans: MP4, H.264, 1080p, max 5GB
- Fansly: MP4, H.264, bis 4K, max 10GB
- FeetPics.com: MP4, 720p-1080p
- ManyVids: MP4, H.264, 1080p-4K, max 4GB
6. Video-Formate & Typen: Was verkauft sich?
Nicht alle Videos sind gleich. Diese Formate funktionieren am besten:
Standard-Clips (zum Mehrfachverkauf)
Pose-Videos
Einfache Präsentation in verschiedenen Posen. 1-3 Minuten. Einstiegspreis: 10-20€.
Aktivitäts-Videos
Laufen, tanzen, sich eincremen. 2-5 Minuten. Einstiegspreis: 15-30€.
ASMR-Style
Fokus auf Geräusche (Schritte, Reibung). 3-10 Minuten. Einstiegspreis: 20-40€.
Shoe Play
An-/Ausziehen von Schuhen. Sehr beliebt. 3-7 Minuten. Einstiegspreis: 15-35€.
Premium-Content
- Themen-Videos: Storytelling, z.B. "Nach dem Workout" oder "Barfuß im Park"
- Multi-Angle: Gleiche Szene aus verschiedenen Winkeln
- Behind-the-Scenes: Einblick in deinen Alltag (ohne zu viel preiszugeben)
- Collaborations: Videos mit anderen Creatoren
Custom-Videos
Nach Kundenwunsch erstellt – höchste Preise, aber mehr Aufwand. Mehr dazu in Abschnitt 9.
7. Preisgestaltung: Was deine Videos wert sind
Die Preisfindung ist eine Kunst. Hier sind bewährte Strategien:
Preis-pro-Minute Faustregel
5-10€
Standard-Clips
Für Einsteiger
10-15€
Premium-Clips
Mit Reputation
15-25€
Custom-Videos
Nach Kundenwunsch
Preisbeispiele
- 3-Minuten Standard-Clip: 15-30€
- 5-Minuten Premium-Clip: 40-75€
- 10-Minuten Custom-Video: 100-250€
- Bundle (5 Clips): 60-120€ (Rabatt ~20%)
Preise mit der Zeit erhöhen
Deine Preise sollten mit deiner Reputation wachsen:
- Monat 1-3: Einstiegspreise, um erste Verkäufe zu generieren
- Monat 4-6: +20% wenn du regelmäßig verkaufst
- Monat 7-12: +30-50% wenn du Stammkunden hast
- Jahr 2+: Premium-Preise sind möglich
Preisfehler vermeiden
- Zu billig: Signalisiert schlechte Qualität, zieht Problem-Kunden an
- Keine Bundles: Bundles erhöhen den durchschnittlichen Warenkorb
- Keine Differenzierung: Custom muss teurer sein als Standard
- Rabatte ohne Grund: Entwertet deinen Content
8. Plattformen im Vergleich
Wo du deine Videos verkaufst, macht einen großen Unterschied. Hier sind die wichtigsten Optionen:
OnlyFans
20% ProvisionGrößte Plattform, meiste Käufer. Abo-Modell + Pay-per-View. Gut für: Regelmäßigen Content, Community-Aufbau.
Fansly
20% ProvisionAlternative zu OnlyFans mit mehr Features. Bessere Streaming-Optionen. Gut für: Creator die von OF diversifizieren wollen.
FeetPics.com
15% ProvisionPlattform spezialisiert auf Fuß-Content. Fotos und Videos. Gut für: Spezialisierte Community, niedrige Provision.
ManyVids
20-40% ProvisionClip-Store + Community-Features. Eingebautes Ranking-System. Gut für: Aufbau einer Marke, Contest-Teilnahme.
FeetFinder
20% ProvisionSpezialisiert auf Fuß-Content. Fotos und Videos. Gut für: Anfänger im Feet-Bereich, gezielte Zielgruppe.
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9. Custom-Videos: Die Königsdisziplin
Custom-Videos sind personalisierte Aufträge nach Kundenwunsch. Sie bringen die höchsten Preise, erfordern aber auch mehr Aufwand.
Typische Custom-Anfragen
- Bestimmte Schuhe oder Outfits tragen
- Spezifische Posen oder Bewegungen
- Namen des Käufers verwenden (Sprache)
- Bestimmte Szenarien nachstellen
- Farben, Nagellack, Accessoires nach Wunsch
Custom-Video Workflow
- Anfrage prüfen: Ist sie machbar? Innerhalb deiner Grenzen?
- Preis kalkulieren: Zeitaufwand + Material + Premium
- Vorauszahlung: 50-100% vor Produktion (IMMER!)
- Details klären: Schriftlich festhalten, was enthalten ist
- Produktion: Video erstellen
- Lieferung: Nach Restzahlung (wenn 50% Anzahlung)
Custom-Video Regeln
- Niemals ohne Vorauszahlung: Zu viele Fake-Anfragen
- Grenzen vorher kommunizieren: Was machst du nicht?
- Schriftliche Vereinbarung: Genau festhalten was im Preis enthalten ist
- Keine Nachbesserungen ohne Aufpreis: Änderungen kosten extra
- Wasserzeichen auch bei Customs: Dein Schutz
Custom-Preise kalkulieren
Formel: (Minuten × Pro-Minute-Rate) + Extras + Exklusivitäts-Aufschlag
Beispiel: 10-Minuten Custom mit speziellem Outfit
- 10 Min × 15€ = 150€ Basis
- Spezielles Outfit = +30€
- Name verwenden = +20€
- Gesamt: 200€
10. Anonymität wahren: Sicherheit bei Videos
Videos enthalten mehr identifizierbare Details als Fotos. So bleibst du trotzdem anonym:
Identifizierbare Elemente vermeiden
- Hintergrund: Neutrale Wand oder Stoff, keine erkennbaren Räume
- Tattoos/Muttermale: Abdecken oder aus dem Bild halten
- Stimme: Nicht sprechen oder Stimme verzerren
- Umgebungsgeräusche: Können Standort verraten
- Kleidung: Keine einzigartigen Stücke, die dich identifizieren
- Schmuck: Auffällige Ringe oder Ketten vermeiden
Metadaten entfernen
Videos enthalten versteckte Daten wie GPS-Koordinaten, Kamera-Modell und Aufnahmedatum. So entfernst du sie:
- HandBrake (kostenlos): Video neu kodieren entfernt Metadaten
- ExifTool: Kommandozeilen-Tool für präzise Kontrolle
- FFmpeg:
ffmpeg -i input.mp4 -map_metadata -1 output.mp4
Weitere Sicherheitsmaßnahmen
- Separates Konto/Pseudonym für Creator-Aktivitäten
- VPN bei Upload und Plattform-Nutzung
- Keine Cross-Links zu persönlichen Social-Media-Konten
- Eigene E-Mail-Adresse nur für Creator-Arbeit
Detaillierter Anonymitäts-Guide
Für eine vollständige Anleitung zum anonymen Arbeiten, lies unseren spezialisierten Ratgeber:
Anonym Fußbilder verkaufen – So schützt du deine Identität11. Monetarisierungsstrategien
Maximiere deine Einnahmen mit diesen fortgeschrittenen Strategien:
Multi-Plattform-Strategie
Ein Video, mehrere Einnahmequellen:
- Erstelle das Video einmal
- Verkaufe es auf OnlyFans (PPV) für 30€
- Stelle es auf FeetPics.com ein für dauerhaften Verkauf
- Teile Previews auf FeetFinder für neue Fans
- Füge es zu einem Bundle auf ManyVids hinzu
Content-Recycling
- Aus Videos Fotos extrahieren: Screenshots als Einzelbilder verkaufen
- Lange Videos teilen: Ein 20-Min-Video = 4× 5-Min-Clips
- Behind-the-Scenes: Making-Of als Bonus-Content
- Previews: Kurze Teaser für Social Media
Abo-Modell vs. Einzelverkäufe
Abo-Modell
- + Regelmäßiges, planbares Einkommen
- + Loyale Community
- + Weniger Verkaufsdruck
- - Ständig neuer Content nötig
- - Niedrigere Einzelpreise
Einzelverkäufe (PPV/Clips)
- + Höhere Einzelpreise
- + Passives Einkommen
- + Weniger Content-Druck
- - Unregelmäßiges Einkommen
- - Mehr Marketing nötig
Meine Empfehlung: Kombiniere beides! Niedriges Abo (5-10€/Monat) für Community + PPV für Premium-Content.
Upselling-Techniken
- Nach Standard-Kauf: Custom-Video anbieten
- Bei Custom-Anfrage: Premium-Version mit Extras vorschlagen
- Bundles mit Rabatt anbieten (3 Videos zum Preis von 2,5)
- Stammkunden: Exklusive Pre-Release-Preise
12. Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Verdient man mit Videos wirklich mehr als mit Fotos?
Ja, im Durchschnitt 2-3x mehr. Videos sind aufwändiger, seltener und bieten intensivere Erlebnisse. Custom-Videos können 50-200€+ bringen.
Brauche ich eine teure Kamera?
Nein! Smartphones ab iPhone 12 oder Samsung S20 reichen völlig aus. Wichtiger ist gute Beleuchtung – mit 50-100€ für Ringlicht und Stativ bist du bestens ausgestattet.
Wie lang sollten Videos sein?
Standard-Clips: 1-3 Minuten. Premium: 5-10 Minuten. Custom: Nach Wunsch, meist 3-15 Minuten. Qualität schlägt Länge – ein perfektes 2-Minuten-Video ist besser als ein langweiliges 10-Minuten-Video.
Welche Editing-Software für Anfänger?
CapCut (kostenlos, einfach, alle Plattformen). Für Fortgeschrittene: DaVinci Resolve (kostenlos, professionell). Beide reichen für hochwertige Videos.
Kann ich Videos anonym erstellen?
Ja! Neutrale Hintergründe, keine Stimme (oder verzerrt), Metadaten entfernen, keine identifizierbaren Merkmale zeigen. Mit den richtigen Vorkehrungen bleibst du komplett anonym.
Wie setze ich Preise fest?
Faustregel: 5-10€/Minute für Standard, 10-20€/Minute für Custom. Ein 3-Min-Clip: 15-30€. Ein 10-Min-Custom: 100-200€. Preise steigen mit Reputation.
Wo kann ich Videos verkaufen?
OnlyFans, Fansly, FeetPics.com, ManyVids, FeetFinder. Am besten: Mehrere Plattformen gleichzeitig nutzen für maximale Reichweite.
Was ist der Unterschied zwischen Clips und Custom?
Clips sind vorab produziert und werden mehrfach verkauft (passives Einkommen). Customs werden nach Kundenwunsch individuell erstellt (höherer Preis, mehr Aufwand).
Welches Video-Format und Auflösung?
Standard: 1080p (Full HD) im MP4-Format. Für Premium: 4K wenn möglich. Die meisten Käufer schauen auf dem Smartphone – 1080p reicht völlig.
Wie schütze ich meine Videos vor Diebstahl?
Wasserzeichen einbauen, nur auf seriösen Plattformen verkaufen, keine vollen Previews teilen, regelmäßig nach Reuploads suchen. 100% Schutz gibt es nicht, aber du kannst das Risiko minimieren.
Fazit: Dein Start in den Video-Content
Video-Content ist der nächste Level für Creator. Ja, es erfordert mehr Aufwand als Fotos – aber die höheren Einnahmen und das passive Einkommenspotential machen es mehr als wett.
Dein Aktionsplan:
- Diese Woche: Equipment bestellen (Budget-Setup reicht!)
- Nächste Woche: Erstes Test-Video aufnehmen und editieren
- Woche 3: Auf 2-3 Plattformen hochladen
- Monat 1: Mindestens 5 Videos produzieren und verkaufen
- Monat 2-3: Optimieren basierend auf dem, was sich verkauft
Der wichtigste Schritt? Anfangen. Dein erstes Video muss nicht perfekt sein – aber es muss existieren. Die Qualität kommt mit der Übung.
Content Creator seit 2016. Schreibt über das, was sie selbst erlebt hat – von Plattform-Wechseln über Preisexperimente bis zu den typischen Anfängerfehlern. Keine Theorie, sondern Praxis.
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